Papst Franziskus ermutigt seine Kardinäle zur Neuevangelisierung
Franziskus hat am Freitagmorgen, 15. März das Kardinalskollegium im Apostolischen Palast empfangen. Der neue Papst, der ohne Stola und Mozzetta auftrat, wich bei seiner Ansprache an einigen Stellen vom Redetext ab. „Cari fratelli, forza!“, „Liebe Brüder, los!“ – mit lebhaftem Blick und ausladenden Gesten rief Papst Franziskus die Kardinäle zu neuem Schwung bei der Verkündigung des Christentums auf. Dazu gelte es, vorhandenes Potenzial neu zu nutzen, so Franziskus, der in freier Rede ein Hölderlin-Zitat einfügte: „Die Hälfte von uns sind alt. Das Alter ist, so drücke ich es gern aus, Sitz der Weisheit im Leben. Die Alten haben die Weisheit, dass sie im Leben gegangen sind, wie der alte Simon, die alte Anna vom Tempel. Und diese Weisheit ist es gerade, die sie Jesus hat erkennen lassen. Schenken wir den Jungen diese Weisheit: schenken wir ihnen die Weisheit des Lebens, wie der gute Wein, der mit den Jahren immer besser wird. Mir kommt in den Sinn, was ein deutscher Dichter über das Alter sagte:, Es ist ruhig, das Alter, und fromm’ Der Paraklet schafft alle Unterschiede in der Kirche nicht in der Gleichheit sondern in der Harmonie weiterlesen

Laudetur Jesus Christus! Hier ist Radio Vatikan. Radioexerzitien in der Fastenzeit. Willkommen zu unserer achten Folge, ich bin P. Bernd Hagenkord. Sie hören nun die achte Folge unserer Radioexerzitien mit Benedikt XVI. Wir beginnen bei unserem Glauben und folgen Benedikt XVI. in seinen Gedanken und Meditationen. Es sind weniger Argumente, die der Papst uns in dieser Sendung vorlegt, vielmehr kreisen seine Gedanken um den Kern dessen, was unsere Beziehung zu Gott ausmacht. [0:31] Was glauben wir da eigentlich? Was ist das überhaupt, Glaube? Kann es das eigentlich noch geben in der modernen Welt, wenn man die grossen Summen der Theologie ansieht, die im Mittelalter geschrieben wurden? Oder an die Menge der Bücher denkt, die jeden Tag für und gegen den Glauben verfasst werden, möchte man wohl verzagen und denken, das sei alles viel zu kompliziert. Vor lauter Bäumen sieht man am Ende den Wald nicht mehr. Und es ist wahr, die Vision des Glaubens umfasst Himmel und Erde, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, die Ewigkeit und ist darum nie ganz auszuschöpfen. Und doch ist sie in ihrem Kern ganz einfach.
Laudetur Jesus Christus! Hier ist Radio Vatikan. Radioexerzitien in der Fastenzeit. Willkommen zu unserer siebten Folge, ich bin P. Bernd Hagenkord. Wir gehen auf das Osterfest zu, auch wenn in Sachen Kirche die Nachrichten und Aufmerksamkeiten im Augenblick von anderen Geschichten eingenommen werden. Aber Benedikt XVI. hat seinen Rücktritt mit den Gedanken von Umkehr und dem Zugehen auf die Auferstehung verbunden. Wir werden also weiterhin bei unseren Vorbereitungen, dem Papa emeritus, zuhören, seine Gedanken aus seinem reichen Pontifikat. [1:18] Der Herr erzählt uns in einem seiner Gleichnisse von dem im Acker verborgenen Schatz. Wer ihn gefunden hat, so sagt er, verkauft alles, um den Acker erwerben zu können, weil der versteckte Schatz alle anderen Werte übertrifft. Der verborgene Schatz, das Gut über alle Güter, ist das Reich Gottes, ist er selbst, das Reich in Person.
Laudetur Jesus Christus! Hier ist Radio Vatikan. Radioexerzitien in der Fastenzeit. Willkommen zur sechsten Folge, mein Name ist P. Bernd Hagenkord. Hören Sie nun die sechste Folge unserer Radioexerzitien mit Papst Benedikt XVI. [0:53] In der Taufe sind wir alle Kinder Gottes geworden und als Getaufte sind wir zur Heiligkeit berufen. Die Liebe Gottes soll durch uns in die Welt hinein ausstrahlen. Dabei helfen uns die Heiligen, die uns die Kirche Tag für Tag vor Augen stellt. Sie sind gelebtes Evangelium. Ihr Beispiel zeigt uns, wie auch wir heute die Frohbotschaft konkret leben können. Vertraut also auf die Hilfe der Heiligen. Sie sind uns Fürsprecher und Begleiter auf all unseren Wegen. [2:09] Es ist eines der Themen, das immer und immer wieder in den Ansprachen und Predigten Papst Benedikts XVI. auftaucht: die Heiligen. Gottes Liebe gilt, möchte man sagen. Wir können sehen, wie es gilt. Der Liebe Begleiter, die Heiligen, auf unserer Pilgerschaft des Lebens. Es sind nicht immer alles glänzende Heilige, aber sie pilgern auf Jesus zu, ein Bild, das Benedikt XVI. mit Hilfe des Stammbaumes Jesus meditiert und von dort aus weiterentwickelt.
Laudetur Jesus Christus! Hier ist Radio Vatikan. Radioexerzitien in der Fastenzeit. Willkommen zur fünften Folge, mein Name ist P. Bernd Hagenkord. Die Sedisvakanz ist eingetreten, Benedikt XVI. ist nicht mehr Papst. Aber diese Radioexerzitien zur Fastenzeit werden uns seine Texte und Predigten weiter begleiten und auf das Osterfest vorbereiten. Im Zentrum dieser Sendung: Berufen, die Liebe Christi zu den Menschen zu leben. [1:11] Liebe Freunde, ich habe eigentlich eine grosse Predigt mitgebracht, aber ich möchte sie jetzt nicht vorlesen, man kann sie ja auch, denke ich, gedruckt sehen, wenn man will [Lachen]. [1:21] Ein kleiner Hinweis aus dem Mund des Papstes zu Beginn dieser Sendung. Die Fülle dessen, was Benedikt XVI. uns während seines Pontifikates an geistlicher Dichte geschenkt hat, ist noch längst nicht gehoben. Vieles lohnt sich noch zu lesen, vieles blieb auch ungesagt. Ein kleines Memento, weiter zu suchen, weiter zu lesen, weiter zu führen, was dieser Papst begonnen hat. Wir sind berufen, die Liebe Christi zu den Menschen zu leben, das soll das Thema dieser Folge sein.
Laudetur Jesus Christus! Hier ist Radio Vatikan. Radioexerzitien in der Fastenzeit. Willkommen zu unserer Sendung, ich bin P. Bernd Hagenkord. Sie hören heute, am vorletzten Tag des Pontifikates von Papst Benedikt XVI., die vierte Folge unserer Radioexerzitien, die mit seinen Ansprachen, Predigten und Texten gestaltet ist. Wir Menschen haben Schwierigkeiten mit einem Gott, der so ist wie unser Gott, unsichtbar. Von Anfang der Geschichte Gottes mit den Menschen an, war dies eine der grossen Herausforderungen, bei der aber die grossen Themen von Vergebung, Umkehr und Erlösung immer da waren. Als ein Beispiel nennt Papst Benedikt XVI. den grossen Beter Israels, Mose.