Bild: Kirche in Not

Sei Gottes Barmherzigkeit – Be God’s Mercy

Weltweiter Aufruf Papst Franziskus› aller Gläubigen zu Werken der Barmherzigkeit

Bild: Kirche in Not
Papst Franziskus besuchte am 26. September 2015 das «Benjamin Franklin Parkway» anlässlich des Welttreffens für Familien

Am Freitag, 17. Juni 2016, stellte im Saal Marconi, im Sitz von Radio Vatikan, das Päpstliche Hilfswerk Kirche in Not (Aid to the Church in Need) die internationale Spendenkampagne „Be God’s Mercy“ („Sei Gottes Barmherzigkeit“) vor. Diese Kampagne läuft vom 17. Juni bis zum 4. Oktober 2016 und dient dazu, auf der ganzen Welt zahlreiche Werke der Barmherzigkeit durchzuführen. Es handelt sich um eine Initiative, die Papst Franziskus sehr am Herzen liegt und zu der er alle Menschen über eine Videobotschaft, die während der Pressekonferenz gezeigt wurde, aufruft, „zusammen mit Kirche in Not als Antwort auf die Nöte der heutigen Zeit überall auf der Welt fortdauernde Werke der Barmherzigkeit zu üben“.

Gefängnispastoral, Rehabilitationszentren, Hilfsgruppen für von Gewalt betroffenen Frauen, und Hilfe für Flüchtlinge sind nur einige der Projekte, die unterstützt werden. Die Kampagne wird von 22 Niederlassungen des Hilfswerkes auf der ganzen Welt unterstützt und endet am 4. Oktober, am Tag des Heiligen Franziskus, in Rom. Dort wird das Hilfswerk dem Papst die ersten „Früchte“ der Kampagne präsentieren. Papst Franziskus selbst ist der erste Spender dieser Kampagne. Er vertraute einer Delegation von Kirche in Not, die vor kurzem nach Erbil, in das irakische Kurdistan  gereist ist, eine Spende an, die für die irakischen Christen bestimmt war und die vom Bischof von Carpi, Francesco Cavina, übermittelt wurde.

Bild: Kirche in NotDie Spende des Heiligen Vaters wird dem Krankenhaus St. Joseph Charity von Erbil zugutekommen, indem rund 2800 Flüchtlinge jeglicher Religion kostenlos medizinisch versorgt werden. Don Imad Gargees, Priester aus Kurdistan, der Flüchtlinge betreut, wird dieses Projekt während der Pressekonferenz am Freitag, 17. Juni 2016, näher beschreiben. Unter anderem wird er auch eine Videobotschaft vom chaldäischen Erzbischof von Erbil, Bashar Warda, und von einigen Patienten des Krankenhauses zeigen, in dem sie dem Hl. Vater danken. Der internationale Präsident von Kirche in Not, Kardinal Mauro Piacenza, und der Generalsekretär des Hilfswerkes Philipp Ozores werden ebenfalls an der Pressekonferenz teilnehmen. Eine Stunde vorher wird der Papst sie und eine internationale Delegation in einer Privataudienz empfangen. Auf dem Podium, das vom Pressesprecher P. Federico Lombardi moderiert wurde, berichtete noch ein weiterer außergewöhnlicher Zeuge sein: Erzbischof Sebastian Francis Shaw von Lahore wird zum ersten Mal in Italien darüber, wie die christliche Gemeinschaft nach dem tragischen Attentat vom 27. März diesen Jahres reagierte. Die Christen hatten gerade das Osterfest gefeiert, als sich ein Selbstmordattentäter in einem Park in die Luft sprengte und 76 Menschen, darunter 30 Kinder, mit in den Tod riss. Drei der Projekte der Kampagne „Be God’s Mercy“ werden in Lahore selbst verwirklicht, um die Opfer der Attentate vom März 2015 zu unterstützen. Damals wurden zwei Kirchen im christlichen Viertel Youhanabad zerstört. Nun wird eine der betroffenen Kirchen, St. Johannes und ein Seminar, St. Franz Xaver, wieder aufgebaut, damit sie wieder genutzt werden können.
Zwischen Papst Franziskus und dem päpstlichen Hilfswerk besteht eine langjährige Verbundenheit. Als Erzbischof von Buenos Aires hatte Kardinal Bergoglio verschiedene Projekte mit Kirche in Not durchgeführt. In einem Brief anlässlich des 60jährigen Jubiläums von Kirche in Not bezeichnete er das Hilfswerk als „Symbol der Gemeinschaft und der Brüderlichkeit mit der leidenden Kirche“. Aus diesem Grund liegt ihm die Kampagne der Barmherzigkeit sehr am Herzen und wie er selbst in seiner Videobotschaft erklärt,  er „vertraut „Kirche in Not“ diese Werke an“.  Für weitere Informationen über die Spendenkampagne „Be God’s Mercy“ – Sei Gottes Barmherzigkeit – Hier…

Spenden mit Vermerk «Werke der Barmherzigkeit» können gerichtet werden an:

Bild: Kirche in NotKirche in Not Schweiz/Fürstentum Liechtenstein
Cysatstrasse 6, 6004 Luzern, Tel. ; Fax 041 410 31 70 E-Mail: mail@kirche-in-not.ch
Internet: www.kirche-in-not.ch
Konto PC 60-17200-9; IBAN 55 0900 0000 6001 7200 9

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