{"id":4948,"date":"2013-10-23T23:23:18","date_gmt":"2013-10-23T21:23:18","guid":{"rendered":"https:\/\/website.ifit.li\/?p=4948"},"modified":"2021-10-20T15:12:59","modified_gmt":"2021-10-20T13:12:59","slug":"maria-ist-mutter-der-kirche-und-vorbild-des-glaubens-der-liebe-und-der-einheit-mit-christus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/website.ifit.li\/?p=4948","title":{"rendered":"Maria ist Mutter der Kirche und Vorbild des Glaubens, der Liebe und der Einheit mit Christus"},"content":{"rendered":"<h2>40. Katechese zum Jahr des Glaubens von Papst Franziskus<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Genealaudienz-mit-Papst-Franziskus.jpg\"><img data-opt-id=268388314  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-6273\" src=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Genealaudienz-mit-Papst-Franziskus.jpg\" alt=\"Bild: L'Osservatore Romano\" width=\"266\" height=\"189\" \/><\/a>Im Namen des Vaters und Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Der Friede sei mit euch. Und mit deinem Geiste. Zu Beginn einer Generalaudienz wird immer eine Stelle aus der Heiligen Schrift vorgelesen, heute aus dem hl. Evangelium nach Lukas (vgl. <a title=\"Lk 1, 39-42\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/Lukas1.39-42\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0066cc;\">Lk 1,39-42<\/span><\/span><\/a>): <strong><span style=\"color: #ff0000;\">Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Jud\u00e4a. Sie ging in das Haus des Zacharias und begr\u00fc\u00dfte Elisabet.\u00a0Als Elisabet den Gru\u00df Marias h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erf\u00fcllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.<\/span><\/strong> Wort des lebendigen Gottes. Es folgt zuerst eine Zusammenfassung der Katechese des Heiligen Vaters in deutscher Sprache: Liebe Br\u00fcder und Schwestern, in Fortf\u00fchrung der Katechesen \u00fcber die Kirche schauen wir heute auf Maria als das Urbild der Kirche.<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-4948-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/2013-10-23-24.-Generalaudienz-mit-Papst-Franziskus-in-der-29.-Woche-im-Jahreskreis-Horeb-1.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/2013-10-23-24.-Generalaudienz-mit-Papst-Franziskus-in-der-29.-Woche-im-Jahreskreis-Horeb-1.mp3\">https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/2013-10-23-24.-Generalaudienz-mit-Papst-Franziskus-in-der-29.-Woche-im-Jahreskreis-Horeb-1.mp3<\/a><\/audio>\n<p><!--more-->Das wird in drei Aspekten deutlich. Erstens ist Maria Vorbild des Glaubens. Als Tochter Israels erwartete sie die Erl\u00f6sung ihres Volkes. In ihr erf\u00fcllte sich der Glaube Israels, als sie zum Plan der Liebe Gottes, die Mutter des Erl\u00f6sers zu werden, Ja gesagt hat. Ihr unersch\u00fctterliches Vertrauen in Gottes Heilswirken ist Grundlage des Glaubens der Kirche, dessen Mitte Christus ist. Zweitens ist Maria Vorbild der Liebe. Sie hat ihre Verwandte Elisabeth unterst\u00fctzt, ihr vor allem Jesus gebracht und damit seine Liebe, seine Freude, seinen Frieden. Wie Maria bringt auch die Kirche den Menschen Christus, Gottes menschgewordene Liebe und sein Evangelium. Schliesslich ist Maria Vorbild der Einheit mit Christus. Ihr ganzen Leben und Handeln vollzog sich in vollkommener Einheit mit Jesus. Mit ihrem Sohn vereint, hat sie auf einzigartige Weise an seinem Kreuzesopfer und Heilswerk teilgenommen und wurde zur Mutter der Glaubenden, zur Mutter der Kirche. &#8230; Der Heilige Vater hat die Anwesenden mit folgenden Worten begr\u00fcsst: Sehr herzlich gr\u00fcsse ich die Pilger aus den L\u00e4ndern deutscher Sprache sowie aus den Niederlanden und aus D\u00e4nemark. Einen besonderen Gruss richte ich an die Teilnehmer der gemeinsamen Wallfahrt der Di\u00f6zese Kopenhagen, Hamburg, Hildesheim, Osnabr\u00fcck, M\u00fcnster und Paderborn anl\u00e4sslich des 25. Jahrestages der Seligsprechung von Niels Stensen. Von Herzen heisse ich auch all jungen Menschen willkommen, vor allem die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus &#8230; Liebe Freunde, die hl. Gottesmutter Maria helfe euch, im Glauben und in der Liebe zu wachsen und so wahre Kinder der Kirche zu sein.<\/p>\n<h3>Live-\u00dcbersetzung der Ansprache von Papst Franziskus\u00a0bei der Generalaudienz<\/h3>\n<p>Liebe Br\u00fcder und Schwestern, guten Tag! Wir f\u00fchren die Katechesen \u00fcber die Kirche fort und in diesem Zuge m\u00f6chte ich heute von Maria Bild und Vorbild der Kirche sprechen. Ich tue das, indem ich ein Zitat aus dem II. Vatikanischen Konzil aufgreife. Die Konstitution Lumen Gentium schreibt (vgl. <a title=\"Lumen Gentium\" href=\"http:\/\/www.vatican.va\/archive\/hist_councils\/ii_vatican_council\/documents\/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0066cc;\">Lumen Gentium<\/span><\/span><\/a> 63): &#171;Die Gottesmutter ist, wie schon der heilige Ambrosius lehrte, der Typus der Kirche unter der R\u00fccksicht des Glaubens, der Liebe und der vollkommenen Einheit mit Christus.&#187; Wir gehen vom ersten Aspekt aus: Maria als Beispiel und Modell des Glaubens.<\/p>\n<h4>1. Die Gottesmutter Maria ist das Vorbild des Glaubens der Kirche<\/h4>\n<p>In welchem Sinn ist Maria Modell f\u00fcr den Glauben der Kirche? Denken wir dar\u00fcber nach, wer die Jungfrau Maria war. Sie war ein hebr\u00e4isches M\u00e4dchen, das mit ihrem ganzen Herzen die Erl\u00f6sung ihres Volkes erwartete. Aber in diesem Herzen der jugendlichen Tochter Israels gab es ein Geheimnis, das sie selbst bis dahin noch nicht kannte. Im Plan der Liebe Gottes war sie dazu bestimmt, die Mutter des Erl\u00f6sers zu werden. Im Moment der Verk\u00fcndigung nennt der Bote Gottes sie &#171;voll der Gnade&#187; und er\u00f6ffnet ihr dieses Projekt im Plan Gottes. Maria antwortet: &#171;Ja&#187;. Und von diesem Augenblick an erh\u00e4lt der Glaube Mariens ein neues Licht. Sie konzentriert sich auf Jesus, den Sohn Gottes, der von ihr Fleisch angenommen hat und in dem sich alle Versprechen, alle Voraussagen der ganzen Heilsgeschichte verwirklichen. Der Glaube Mariens ist Erf\u00fcllung des Glaubens Israels. In ihr ist der ganze Weg des auserw\u00e4hlten Volkes, das die Erl\u00f6sung erwartete, zusammengefasst. Und in diesem Sinn ist sie das Modell, das Vorbild des Glaubens der Kirche, der, dieser Glaube, Christus als Zentrum hat, der in der unendlichen Liebe Gottes zu uns kam. Und wie hat Maria diesen Glauben gelebt? Sie hat diesen Glauben in der Einfachheit der tausend Besch\u00e4ftigungen und Sorgen des t\u00e4glichen Lebens gelebt, die eine jede Mutter hat: Nahrung, Kleidung bereiten und sich um das Haus k\u00fcmmern. Sie hat eine ganz normale Existenz gelebt und das war der Boden, auf dem sich ein ganz einzigartiges Verh\u00e4ltnis und ein tiefer Dialog entwickelt hat zwischen ihr und Gott, zwischen ihr und ihrem Sohn. Das Ja Mariens war von Anfang an vollkommen, aber es ist noch gewachsen bis hin zum Kreuz. Und dort hat sich ihre Mutterschaft ausgeweitet, ganz gewaltig ausgeweitet, indem sie uns alle umarmt hat, indem sie auf ihren Sohn geschaut hat. Maria hat immer, eingetaucht in das Geheimnis Gottes, der Mensch geworden ist, gelebt. Sie ist erste und perfekte Sch\u00fclerin, J\u00fcngerin Jesu, sie hat alles in ihrem Herzen, im Licht des Heiligen Geistes betrachtet, um tief zu verstehen und in die Tat umzusetzen, was der Wille Gottes ist. Wir k\u00f6nnen uns hier eine Frage stellen: Lassen wir uns vom Glauben Mariens erleuchten, die unsere Mutter ist oder denken wir, dass sie weit weg ist? Sehr verschieden von uns, zu verschieden von uns? In den Schwierigkeiten, der Dunkelheit, den Pr\u00fcfungen, schauen wir auf sie als Modell des Vertrauens auf Gott, die immer und ausschliesslich unser Wohl, unser Heil m\u00f6chte? Denken wir dar\u00fcber mal nach. Vielleicht w\u00e4re es gut, Maria wiederzufinden als das Vorbild und Bild der Kirche in diesem Glauben, den sie gehabt hat.<\/p>\n<h4>2. Die Gottesmutter Maria ist das lebendige Vorbild der Liebe<\/h4>\n<p>Kommen wir zum zweiten Aspekt: Maria das Vorbild der Liebe. Auf welche Art und Weise ist Maria labendes, lebendiges Beispiel der Liebe? Denken wir an ihre Bereitschaft, f\u00fcr ihre Verwandte Elisabeth zu sorgen. Maria hat ihr da nicht bei ihrem Besuch nur eine materielle Hilfe gegeben, sondern sie hat Jesus gebracht, der bereits in ihrem Schoss gelebt hat. Jesus in jenes Haus zu bringen, bedeutete, die Freude zu bringen, die volle Freude. Elisabeth und Zacharias waren gl\u00fccklich \u00fcber die Schwangerschaft, die sie f\u00fcr unm\u00f6glich hielten bei Elisabeth. Aber Maria war ganz erf\u00fcllt von der Freude des Heiligen Geistes, in der unglaublichen Freude und diese Freude ist \u00fcbergegangen auf dieses Haus, das sie besucht hat. Maria m\u00f6chte auch uns allen die grosse Freude, die grosse Gabe schenken, die Jesus ist. Und sie bringt uns ihre Liebe, ihren Frieden und ihre Freude. So ist auch die Kirche, wie Maria. Die Kirche ist nicht ein Gesch\u00e4ft. die Kirche ist nicht eine humanit\u00e4re Einrichtung, die Kirche ist nicht eine gemeinn\u00fctzige Vereinigung, die Kirche ist gesandt, um Christus und sein Evangelium allen zu bringen. Das ist die Kirche. Sie bringt nicht sich selbst. Ob sie klein ist oder gross ist, stark oder schwach, die Kirche bringt Jesus! Und die Kirche muss wie Maria sein, wie wir das vorhin auch geh\u00f6rt haben, als sie zu Elisabeth gegangen ist, um sie zu besuchen. Was hat Maria gebracht? Jesus! Und die Kirche bringt auch Jesus. Das ist das Zentrum der Kirche: Christus, Jesus zu bringen.<\/p>\n<p>Eine Hypothese: Wenn es eines Tages passieren w\u00fcrde, dass die Kirche Christus Jesus nicht mehr bringen w\u00fcrde, dann ist die Kirche tot. Habt ihr das verstanden? Capito? Dann ist die Kirche tot! Sie muss Jesus bringen. Sie muss die Liebe Jesu bringen, die Kraft Jesu! Und wir, die wir die Kirche sind, jeder von uns: Was ist die Liebe, die wir den anderen bringen sollen? Es ist die Liebe Jesu, der teilt, der vergibt, der begleitet! Also, heutzutage ist vielleicht unsere Liebe oft so wie so eine verl\u00e4ngerte Liebe, so wie man den Wein immer mehr mit Wasser mischt, das er nicht mehr nach Wein schmeckt. Die Liebe sucht oft die Sympathien, eine Liebe voller Eigeninteressen. Aber jetzt mal eine Frage: Gef\u00e4llt Jesus so eine eigenn\u00fctzige Liebe? Was meint ihr? Gef\u00e4llt sie oder gef\u00e4llt sie Jesus nicht? Ihr seid noch nicht so richtig \u00fcberzeugt! Nein, nein. Die Liebe, die eigenn\u00fctzig ist, gef\u00e4llt Jesus nicht, sie muss umsonst sein, sie muss wirklich v\u00f6llig frei sein. Wir m\u00fcssen diese Liebe in unsere Pfarreien hineintragen. Und wie ist es dort? Behandeln wir da wie Br\u00fcder und Schwestern? Oder reden wir schlecht \u00fcbereinander? Beargw\u00f6hnen wir uns gegenseitig? Ich hab in Rom gemerkt: Hier spricht keiner schlecht vom andern. [Der Kommentator kann sich ein L\u00e4cheln nicht verkneifen!] Aber, mal ernst, k\u00fcmmern wir uns umeinander oder pflegt nur jeder seinen kleinen Schrebergarten?<\/p>\n<h4>3. Die Gottesmutter Maria ist Vorbild der vollkommenen Vereinigung mit Christus<\/h4>\n<p>Jetzt zum Schluss noch ein letzter, kurzer Aspekt: Maria ist Beispiel der Vereinigung mit Christus. Das Leben der heiligen Jungfrau war das Leben einer Frau ihres Volkes. Sie betete, sie arbeitete, sie ging in die Synagoge, aber jede Handlung war immer in vollkommener Einheit mit Jesus Christus vollzogen. Diese Einheit erreicht ihren H\u00f6hepunkt auf dem Kalvarienberg. Dort erleidet Maria das Martyrium ihres Herzens, das sie aufopfert dem Vater im Himmel f\u00fcr das Heil der Welt. Die Gottesmutter hat wirklich den Schmerz des Sohnes mitgelitten und hat mit ihm den Willen des Vaters angenommen, in jenem Gehorsam, der Frucht bringt, der den wahren Sieg \u00fcber das \u00dcbel und den Tod gibt. Diese Wirklichkeit ist wundersch\u00f6n, die Maria uns lehrt, immer mit Jesus vereint und verbunden zu sein! Fragen wir uns wieder: Denken wir an Jesus nur, wenn irgendwas schief geht? Und wenn wir irgendwelche N\u00f6te haben? Oder ist unser Verh\u00e4ltnis zu Jesus ein konstantes? Eine tiefe Freundschaft? Auch dann, wenn es darum geht, ihm auf dem Kreuzweg zu folgen? Bitten wir den Herrn, dass ER uns seine Gnade schenkt, seine Kraft, damit in unserem Leben und im Leben einer jeden kirchlichen Gemeinsaft das Vorbild Mariens sich spiegele, die die Mutter der Kirche ist. Amen. So sei es!<\/p>\n<h3>Weitere Hinweise und Quellen<\/h3>\n<ul>\n<li>Libreria Editrice Vaticana: <a href=\"http:\/\/w2.vatican.va\/content\/francesco\/de\/audiences\/2013\/documents\/papa-francesco_20131023_udienza-generale.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Generalaudienz mit Papst Franziskus am 23. Oktober\u00a0 2013<\/a><\/li>\n<li>Radio Vatikan Audiodokument Artikel 739814 von Anne Preckel:\u00a0<a href=\"http:\/\/de.radiovaticana.va\/news\/2013\/10\/23\/modell_maria:_kirche_ist_\u201eweder_gesch\u00e4ft_noch_hilfsorganisation\u201c\/ted-739814\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span id=\"content\">Modell Maria: Kirche ist \u201eweder Gesch\u00e4ft noch Hilfsorganisation\u201c<\/span><\/a><\/li>\n<li>Radio Horeb: <a title=\"Podcast zur Generalaudienz vom 23. Oktober 2013\" href=\"http:\/\/www.horeb.org\/xyz\/podcast\/papstaudienz\/20131023audienz.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Podcast zur Generalaudienz vom 23. Oktober 2013<\/a><\/li>\n<li>ZENIT (Link vergriffen): Katechese von Papst Franziskus w\u00e4hrend der Generalaudienz am 23. Oktober 2013<\/li>\n<li>\u21d2 <a href=\"https:\/\/website.ifit.li\/?p=5041\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jahr des Glaubens<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>40. Katechese zum Jahr des Glaubens von Papst Franziskus Im Namen des Vaters und Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Der Friede sei mit euch. Und mit deinem Geiste. Zu Beginn einer Generalaudienz wird immer eine Stelle aus der Heiligen Schrift vorgelesen, heute aus dem hl. Evangelium nach Lukas (vgl. 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