{"id":4259,"date":"2014-12-02T19:07:03","date_gmt":"2014-12-02T18:07:03","guid":{"rendered":"https:\/\/website.ifit.li\/?p=4259"},"modified":"2024-01-26T14:52:06","modified_gmt":"2024-01-26T13:52:06","slug":"unterschiede-im-glauben-nicht-auf-kosten-der-wahrheit-wegretuschieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/website.ifit.li\/?p=4259","title":{"rendered":"Unterschiede im Glauben nicht auf Kosten der Wahrheit wegretuschieren"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Ermutigende Ansprache von Papst Franziskus\u00a0an die Schweizer Bisch\u00f6fe<\/strong><\/h2>\n<figure id=\"attachment_4261\" aria-describedby=\"caption-attachment-4261\" style=\"width: 283px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img data-opt-id=566877863  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4261\" src=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Schweizer-Bischofe-zum-Ad-limina-Besuch-beim-Papst-Dezember-2014-e1417543976881.jpg\" alt=\"Schweizer Bischofe zum Ad-limina-Besuch beim Papst (Dezember 2014)\" width=\"283\" height=\"188\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4261\" class=\"wp-caption-text\">Ermutigende Ansprache von Papst Franziskus an die Schweizer Bisch\u00f6fe<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Schweizer Bisch\u00f6fe weilten in der ersten Adventswoche 2014 f\u00fcr den Ad limina-Besuch in Rom. Am ersten Tag des Besuchs hielt Papst\u00a0Franziskus eine Ansprache, in der er speziell auf Themen der r\u00f6misch-katholischen Kirche der Schweiz einging. Insbesondere redete Papst Franziskus das Wort,\u00a0nicht &#171;unter dem Vorwand eines gewissen Entgegenkommens unseren eucharistischen Glauben verbergen [zu] m\u00fcssen, [denn] dann nehmen wir weder unseren eigenen Schatz noch unsere Gespr\u00e4chspartner gen\u00fcgend ernst.&#187; Ebenso m\u00fcsse &#171;in den Schulen der Religionsunterricht die Besonderheiten jeder Konfession ber\u00fccksichtigen&#187;. Ausserdem ging der Papst\u00a0darauf ein, &#171;den Unterschied der Funktionen zwischen den K\u00f6rperschaften und den Strukturen der katholischen Kirche zu bewahren&#187;. <!--more-->Hier nun die Ansprache von Papst Franziskus an die Schweizer Bisch\u00f6fe, die von <a title=\"kath.ch\" href=\"http:\/\/kath.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kath.ch<\/a>, Radio Vatikan, Zenit\u00a0und anderen Medien zur Verf\u00fcgung gestellt wurden.<\/p>\n<p><i>Liebe Mitbr\u00fcder im Bischofsamt,\u00a0hochw\u00fcrdigste V\u00e4ter \u00c4bte,<\/i><\/p>\n<p>mit Freude begr\u00fcsse ich Euch alle, da Ihr in diesen Tagen den Besuch ad limina Apostolorum macht, eine f\u00fcr jeden von Euch und f\u00fcr die Kirche in der Schweiz hoffentlich br\u00fcderliche, bereichernde und fruchtbare Pilgerreise. Ich danke Ihnen, Bischof Markus B\u00fcchel, f\u00fcr Ihre Worte, die Sie im Namen aller an mich gerichtet haben.<\/p>\n<p>Die Schweiz ist bekannt als ein Land des Friedens, der kulturellen und konfessionellen Koexistenz. Sie ist der Sitz wichtiger internationaler Organisationen f\u00fcr den Frieden, die Arbeit, die Wissenschaft und die \u00d6kumene. Auch wenn viele Einwohner der Kirche fern stehen, erkennt die Mehrheit den Katholiken und den Protestanten eine positive Rolle im sozialen Bereich zu: Ihr karitatives Engagement bringt zu den Armen und Randst\u00e4ndigen ein Abbild der z\u00e4rtlichen Liebe des Vaters. Euer Land hat eine lange christliche Tradition. N\u00e4chstes Jahr werdet Ihr das grosse Jubil\u00e4um der Abtei Saint-Maurice feiern. Es ist ein eindr\u00fcckliches Zeugnis von 1500 Jahren ununterbrochenen religi\u00f6sen Lebens, ein aussergew\u00f6hnlicher Fall in ganz Europa. Liebe Br\u00fcder, Ihr habt die grosse und sch\u00f6ne Verantwortung, den Glauben in Eurem Land lebendig zu erhalten. Ohne einen lebendigen Glauben an den auferstandenen Christus werden die sch\u00f6nen Kirchen und die Kl\u00f6ster allm\u00e4hlich zu Museen, werden die anerkennenswerten Werke und Einrichtungen ihre Seele verlieren und nur leere R\u00e4ume und verlorene Menschen zur\u00fccklassen. Die Euch anvertraute Sendung besteht darin, die Herde zu weiden, indem Ihr je nach Umst\u00e4nden voran, in ihrer Mitte oder hinten geht. Das Volk Gottes kann nicht ohne seine Hirten, die Bisch\u00f6fe und Priester, bestehen; als Dienst an der Einheit des Glaubens und seiner unversehrten Weitergabe hat der Herr der Kirche die Gabe der apostolischen Sukzession geschenkt (vgl. <a title=\"Lumen fidei\" href=\"http:\/\/w2.vatican.va\/content\/francesco\/de\/encyclicals\/documents\/papa-francesco_20130629_enciclica-lumen-fidei.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0066cc;\">Lumen fidei<\/span><\/span><\/a>, 49). Sie ist eine kostbare Gabe zusammen mit der von ihr herr\u00fchrenden Kollegialit\u00e4t, wenn wir verstehen, sie wirksam werden zu lassen und zur Geltung zu bringen, um einander zu st\u00fctzen, um sie zu leben und um diejenigen, zu denen uns der Herr gesandt hat, zur Begegnung mit ihm zu f\u00fchren, der \u00bbder Weg, die Wahrheit und das Leben\u00ab ist (vgl. <a title=\"Joh 14,6\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/Johannes14.6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0066cc;\">Joh 14,6<\/span><\/span><\/a>). So werden diese Menschen, besonders die jungen Generationen, leichter Gr\u00fcnde finden k\u00f6nnen, um zu glauben und zu hoffen.<\/p>\n<p>Ich ermutige Euch, Eure Anstrengungen f\u00fcr die Ausbildung der Seminaristen weiterzuf\u00fchren. Es geht hier um eine Frage f\u00fcr die Zukunft der Kirche. Sie braucht Priester, die neben einer soliden Vertrautheit mit der Tradition und der Lehre der Kirche sich von Christus ansprechen lassen und, ihm gleichf\u00f6rmig geworden, die Menschen auf seine Wege f\u00fchren (vgl. <a title=\"Joh 1,40-42\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/Johannes1.40-42\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0066cc;\">Joh 1,40-42<\/span><\/span><\/a>). Daf\u00fcr werden sie lernen, mehr und mehr in seiner Gegenwart zu leben, indem sie sein Wort aufnehmen, sich von der Eucharistie n\u00e4hren, die heilschenkende Bedeutung des Sakraments der Vers\u00f6hnung bezeugen und suchen, \u00bbwas des Vaters ist\u00ab (vgl. <a title=\"Lk 2,49\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/Lukas2.49\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0066cc;\">Lk 2,49<\/span><\/span><\/a>). In der br\u00fcderlichen Gemeinschaft werden sie eine wirksame Hilfe angesichts der Versuchung, sich in sich selbst oder in ein virtuelles Leben zur\u00fcckzuziehen, wie auch ein fortw\u00e4hrendes Heilmittel gegen die manchmal dr\u00fcckende Einsamkeit finden. Ich lade Euch ein, auf Eure Priester Acht zu geben und ihnen Zeit zu widmen, vor allem, wenn sie sich entfernt haben und den Sinn der geistlichen Vaterschaft des Bischofs vergessen haben oder denken, keinen Bedarf zu haben. Ein einfaches, wahres und br\u00fcderliches Gespr\u00e4ch erm\u00f6glicht oft einen Neustart.<\/p>\n<p>Ihr habt die notwendige Zusammenarbeit zwischen Priestern und Laien entfaltet. Die Sendung der Laien in der Kirche hat in der Tat einen bedeutenden Stellenwert, denn sie tragen zum Leben der Pfarreien und der kirchlichen Einrichtungen bei, sei es als hauptamtliche oder ehrenamtliche Mitarbeiter. Es ist gut, ihr Engagement zu w\u00fcrdigen und zu unterst\u00fctzen, allerdings unter klarer Wahrung des Unterschieds zwischen dem gemeinsamen Priestertum der Gl\u00e4ubigen und dem Priestertum des Dienstes. In diesem Punkt ermutige ich Euch, die Bildung der Getauften hinsichtlich der Glaubenswahrheiten und ihrer Bedeutung f\u00fcr das liturgische, pfarrliche, famili\u00e4re und gesellschaftliche Leben weiterzuf\u00fchren und die Mitarbeiter sorgf\u00e4ltig auszuw\u00e4hlen. So erm\u00f6glicht Ihr den Laien, sich tats\u00e4chlich in der Kirche einzugliedern, in ihr ihren Platz einzunehmen und die empfangene Taufgnade fruchtbar zu machen, um gemeinsam der Heiligkeit entgegenzugehen und zum Wohl aller zu wirken.<\/p>\n<p>Die vom Herrn empfangene Sendung l\u00e4dt uns auch ein, auf die zuzugehen, mit denen wir in Kontakt kommen, selbst wenn sie sich in ihrer Kultur, ihrem religi\u00f6sen Bekenntnis oder ihrem Glauben von uns unterscheiden. Wenn wir an das freie und grossz\u00fcgige Wirken des Geistes glauben, k\u00f6nnen wir einander gut verstehen und zusammenarbeiten, um der Gesellschaft besser zu dienen und entschlossen zum Frieden beizutragen. Die \u00d6kumene ist ein Beitrag nicht nur zur Einheit der Kirche, sondern auch zur Einheit der Menschheitsfamilie (vgl. <a title=\"Evangelii gaudium\" href=\"http:\/\/w2.vatican.va\/content\/francesco\/de\/apost_exhortations\/documents\/papa-francesco_esortazione-ap_20131124_evangelii-gaudium.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0066cc;\">Evangelii gaudium<\/span><\/span><\/a>, 245). Sie beg\u00fcnstigt ein fruchtbares, friedfertiges und br\u00fcderliches Zusammenleben. Im Gebet und in der gemeinsamen Verk\u00fcndigung Jesu, des Herrn, m\u00fcssen wir allerdings darauf achten, den Gl\u00e4ubigen jeder christlichen Konfession zu erlauben, ihren Glauben unmissverst\u00e4ndlich und frei von Verwechslung zu leben und ohne die Unterschiede auf Kosten der Wahrheit wegzuretuschieren. Wenn wir zum Beispiel unter dem Vorwand eines gewissen Entgegenkommens unseren eucharistischen Glauben verbergen m\u00fcssen, dann nehmen wir weder unseren eigenen Schatz noch unsere Gespr\u00e4chspartner gen\u00fcgend ernst. Ebenso muss in den Schulen der Religionsunterricht die Besonderheiten jeder Konfession ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Ich ermutige Euch auch, ein gemeinsames deutliches Wort zu den Problemen der Gesellschaft zu sagen, in einem Moment, in dem manche Menschen \u2013 sogar innerhalb der Kirche \u2013 versucht sind, vom Realismus der sozialen Dimension des Evangeliums abzusehen (vgl. <a title=\"Evangelii gaudium\" href=\"http:\/\/w2.vatican.va\/content\/francesco\/de\/apost_exhortations\/documents\/papa-francesco_esortazione-ap_20131124_evangelii-gaudium.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0066cc;\">Evangelii gaudium<\/span><\/span><\/a>, 88). Das Evangelium besitzt seine eigene, urspr\u00fcngliche Kraft, Vorschl\u00e4ge zu machen. Uns obliegt es, es in seinem vollen Umfang zu pr\u00e4sentieren, es zug\u00e4nglich zu machen, ohne seine Sch\u00f6nheit zu tr\u00fcben, noch seinen Anreiz zu schw\u00e4chen, damit es die Menschen erreicht, die sich mit den Schwierigkeiten des Alltagslebens auseinandersetzen m\u00fcssen, die nach dem Sinn ihres Lebens suchen oder die sich von der Kirche entfernt haben. Entt\u00e4uscht oder auf sich gestellt lassen sie sich von Denkweisen verf\u00fchren, die ganz bewusst die transzendente Dimension des Menschen, des Lebens und der menschlichen Beziehungen leugnen, besonders angesichts des Leidens und des Todes. Das Zeugnis der Christen und der Pfarrgemeinden kann ihren Weg wirklich erhellen und ihr Streben nach Gl\u00fcck unterst\u00fctzen. Und so kann die Kirche in der Schweiz deutlicher sie selbst sein, Leib Christi und Volk Gottes, und nicht nur eine sch\u00f6ne Organisation, eine weitere <a title=\"NGO\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nichtregierungsorganisation\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0066cc;\">NGO<\/span><\/span><\/a>.<\/p>\n<p>Ausserdem ist es wichtig, dass die Beziehungen zwischen der Kirche und den Kantonen ruhig weitergef\u00fchrt werden. Ihr Reichtum liegt in einer besonderen Zusammenarbeit sowie in der Vorgegebenheit der Werte des Evangeliums im Leben der Gesellschaft und in den B\u00fcrgerentscheiden. Die Besonderheit dieser Beziehungen hat jedoch eine Reflexion erfordert, die vor mehreren Jahren begonnen hat, um den Unterschied der Funktionen zwischen den K\u00f6rperschaften und den Strukturen der katholischen Kirche zu bewahren. Das <a title=\"Vademecum\" href=\"https:\/\/www.bischoefe.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/VADEMECUM20130716-doriginal.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0066cc;\">Vademecum<\/span><\/span><\/a>, das zurzeit in die Tat umgesetzt wird, ist ein weiterer Schritt auf dem Weg der Kl\u00e4rung und der Verst\u00e4ndigung. Obwohl die Modalit\u00e4ten der Anwendung von Di\u00f6zese zu Di\u00f6zese unterschiedlich sind, wird eine gemeinsame Arbeit Euch helfen, besser mit den kantonalen Institutionen zusammenzuarbeiten. Wenn die Kirche vermeidet, von Einrichtungen abzuh\u00e4ngen, die durch wirtschaftliche Mittel einen Stil des Lebens auferlegen k\u00f6nnten, der wenig mit Christus, der arm wurde, koh\u00e4rent ist, wird sie in ihren Strukturen das Evangelium besser sichtbar werden lassen.<\/p>\n<p>Liebe Br\u00fcder, die Kirche hat ihren Ursprung in Pfingsten. Zu Pfingsten gingen die Apostel hinaus und begannen in allen Sprachen zu reden und konnten so durch die Kraft des Heiligen Geistes allen Menschen ihren lebendigen Glauben an den auferstandenen Christus kundtun. Der Erl\u00f6ser l\u00e4dt uns immer wieder neu ein, allen das Evangelium zu verk\u00fcnden. Man muss die gute Nachricht verk\u00fcnden und darf sich nicht den Launen der Menschen beugen. Oft m\u00fchen wir uns zu antworten, ohne zu bemerken, dass unsere Gespr\u00e4chspartner gar keine Antworten suchen. Man muss verk\u00fcndigen, entgegengehen, die Fragen stellen in der nie \u00fcberholten apostolischen Sicht: \u00bbDiesen Jesus hat Gott auferweckt, daf\u00fcr sind wir Zeugen\u00ab (<a title=\"Apg 2,32\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/Apostelgeschichte2.32\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0066cc;\">Apg 2,32<\/span><\/span><\/a>).<\/p>\n<p>Ich versichere Euch mein Gebet f\u00fcr Euch, f\u00fcr Eure Priester und Eure Di\u00f6zesanen. Ich w\u00fcnsche Euch, eifrig und geduldig das Feld Gottes zu bebauen, dabei die Leidenschaft f\u00fcr die Wahrheit zu bewahren, und ermutige Euch, alle gemeinsam entschlossen zu handeln. Der seligen Jungfrau Maria und der F\u00fcrsprache des heiligen Niklaus von Fl\u00fce sowie des heiligen Mauritius und seiner Gef\u00e4hrten vertraue ich die Zukunft der Evangelisierung in Eurem Land an. Von ganzem Herzen erteile ich Euch den Apostolischen Segen, und br\u00fcderlich bitte ich Euch, nicht zu vergessen, f\u00fcr mich zu beten. Schweizer Bischofskonferenz SBK, 01.12.2014<\/p>\n<h3>Grundsatzrede: F\u00fcr eine \u201eEntweltlichung\u201c der Kirche<\/h3>\n<p>Der em. Papst Benedikt XVI. hat sich am 25. September 2011 mit engagierten Katholiken in Freiburg (Deutschlandreise) getroffen. Im modernen Konzerthaus der Stadt dankte er ihnen f\u00fcr ihren Einsatz \u2013 und fand wieder einmal durchaus deutliche Worte zur Lage der Kirche in Deutschland [Anm.: Das gilt wohl auch f\u00fcr die Schweiz]: Die religi\u00f6se Praxis gehe zur\u00fcck, viele Katholiken gingen auf Abstand zum kirchlichen Leben. \u201eKirche sind nicht nur die anderen, nicht nur die Hierarchie, der Papst und die Bisch\u00f6fe; Kirche sind wir alle, wir, die Getauften\u201c, sagte der Papst. Und dennoch stimme es gleichzeitig, dass in der Kirche \u201e\u00c4nderungsbedarf\u201c herrsche: Benedikt sprach von \u201estetiger \u00c4nderung\u201c.<\/p>\n<p>Quellennachweis aus Deutschlandreise 2011 des em. Papst Benedikt XVI.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/website.ifit.li\/?p=5491\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der christliche Glaube ist f\u00fcr den Menschen allezeit, nicht erst in unserer Zeit, ein Skandal<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h3>Weitere Hinweise und Quellen<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Pro-Ecclesia-Reformprogramm-fuer-eine-katholische-Kirche-in-der-Schweiz-ohne-Schweizer-Sonderweg-2021-09-02.pdf\">Pro Ecclesia &#8211; Reformprogramm f\u00fcr eine katholische Kirche in der Schweiz ohne Schweizer Sonderweg (2021-09-02)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/kath.net\/news\/76169\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">In einigen Schweizer Bist\u00fcmer ist die Abspaltung von der Weltkirche bereits sichtbar!<\/a> (kath.net)<\/li>\n<li>Radio Vatikan (Artikel 838854 vergriffen): <a href=\"https:\/\/www.archivioradiovaticana.va\/storico\/2014\/12\/05\/schweizer_bisch%C3%B6fe_zufrieden_mit_vatikan-besuch\/de-1113731\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schweizer Bisch\u00f6fe zufrieden mit Vatikan-Besuch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/w2.vatican.va\/content\/francesco\/de\/speeches\/2014\/december\/documents\/papa-francesco_20141201_ad-limina-svizzera.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ansprache von Papst Franziskus an die Bisch\u00f6fe aus der Schweiz zu ihrem Besuch &#171;Ad limina apostolorum&#187;<\/a> (Vatikan, <span style=\"color: #663300;\">Mon<\/span><span style=\"color: #663300;\">tag,<\/span><span style=\"color: #663300;\"> 1.<\/span><span style=\"color: #663300;\"> Dezemb<\/span><span style=\"color: #663300;\">er<\/span><span style=\"color: #663300;\"> 2014)<\/span><\/li>\n<li><a title=\"kath.ch - Papst wendet sich an Schweizer Bisch\u00f6fe\" href=\"https:\/\/www.kath.ch\/medienspiegel\/papst-wendet-sich-an-schweizer-bischoefe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kath.ch &#8211; Papst wendet sich an Schweizer Bisch\u00f6fe<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\u25fekath.net - Die Schweizer Bist\u00fcmer im r\u00f6mischen 'Service'\" href=\"http:\/\/kath.net\/news\/48576\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kath.net &#8211; Die Schweizer Bist\u00fcmer im r\u00f6mischen &#8218;Service&#8216;<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\u25feVademecum f\u00fcr die Zusammenarbeit von katholischer Kirche und staatskirchenrechtlichen K\u00f6rperschaften in der Schweiz\" href=\"https:\/\/www.bischoefe.ch\/vademecum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0066cc;\">Vademecum f\u00fcr die Zusammenarbeit von katholischer Kirche und staatskirchenrechtlichen K\u00f6rperschaften in der Schweiz<\/span><\/span><\/a> (Link zum PDF)<\/li>\n<li><a title=\"\u25feErkl\u00e4rung des Pr\u00e4sidenten der Schweizer Bischofskonferenz zum \u201eVademecum f\u00fcr die Zusammenarbeit von katholischer Kirche und staatskirchenrechtlichen K\u00f6rperschaften in der Schweiz\u201c\" href=\"https:\/\/www.bischoefe.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/VADEMECUM20130716-doriginal.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0066cc;\">Erkl\u00e4rung des Pr\u00e4sidenten der Schweizer Bischofskonferenz zum \u201eVademecum f\u00fcr die Zusammenarbeit von katholischer Kirche und staatskirchenrechtlichen K\u00f6rperschaften in der Schweiz\u201c<\/span><\/span><\/a> (PDF)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ermutigende Ansprache von Papst Franziskus\u00a0an die Schweizer Bisch\u00f6fe Die Schweizer Bisch\u00f6fe weilten in der ersten Adventswoche 2014 f\u00fcr den Ad limina-Besuch in Rom. 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