{"id":4200,"date":"2014-11-30T15:31:38","date_gmt":"2014-11-30T14:31:38","guid":{"rendered":"https:\/\/website.ifit.li\/?p=4200"},"modified":"2023-12-28T14:39:01","modified_gmt":"2023-12-28T13:39:01","slug":"wir-stehen-wieder-im-advent-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/website.ifit.li\/?p=4200","title":{"rendered":"Wir stehen wieder im Advent &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<h2>Ankunft der Zukunft &#8211;\u00a0Erster Teil einer\u00a0Betrachtung von Karl Rahner<\/h2>\n<figure id=\"attachment_9504\" aria-describedby=\"caption-attachment-9504\" style=\"width: 261px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Kardinal-Ratzinger-und-Karl-Rahner-1975.jpg\"><img data-opt-id=2072823155  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9504\" src=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Kardinal-Ratzinger-und-Karl-Rahner-1975.jpg\" alt=\"https:\/\/www.karl-rahner-archiv.de\/karl-rahner\/bildergalerien\/ehrenpromotionen-preise\" width=\"261\" height=\"190\" srcset=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:600\/h:437\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Kardinal-Ratzinger-und-Karl-Rahner-1975.jpg 600w, https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:300\/h:219\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Kardinal-Ratzinger-und-Karl-Rahner-1975.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 261px) 100vw, 261px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9504\" class=\"wp-caption-text\">Em. Papst Benedikt XVI. (Josef Ratzinger) im Gespr\u00e4ch mit dem Theologen Karl Rahner, SJ<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der grosse Theologe und spirituelle Lehrer Karl Rahner hat wie kaum ein anderer in immer neuen Anl\u00e4ufen und neuen Perspektiven die Frage zur Sprache gebracht, wie wir Gott erfahren k\u00f6nnen. Und unerm\u00fcdlich hat er betont, dass jeder Mensch grunds\u00e4tzlich f\u00fcr eine solche Erfahrung offen ist, denn er lebt \u201emit den Sandk\u00f6rnern des Strandes besch\u00e4ftigt, am Rand des unendlichen Meeres des Geheimnisses &#8230;\u201c. Seine Reden und Betrachtungen nehmen den H\u00f6rer und den Leser mit auf den Weg zu Knotenpunkten menschlicher Existenz wie Liebe, Einsamkeit und Tod und regen an, in diesen Erfahrungen allt\u00e4glicher Existenz leise, aber unausweichlich die Anwesenheit des geheimnisvollen Gottes zu erfahren und zu ersp\u00fcren. Wollen Sie beim Lesen der adventlichen Betrachtung (Teil 1) auch MP3-Audio des Vortrags mith\u00f6ren? Dann klicken Sie auf folgenden Link:<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-4200-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Karl-Rahner-Betrachtung-Teil-1-Advent.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Karl-Rahner-Betrachtung-Teil-1-Advent.mp3\">https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Karl-Rahner-Betrachtung-Teil-1-Advent.mp3<\/a><\/audio>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wir stehen wieder im Advent. Advent, Ankunft, heisst eigentlich einmal ganz w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt: Zukunft. So ist schon im Wort selbst ein seltsames Ineinander von Gegenwart und Zukunft, von Dasein und Ausst\u00e4ndigsein, von Besitz und Erwartung ausgesprochen. So schwingt auch in der Adventsliturgie geheimnisvoll Gegenwart und Zukunft des christlichen Heiles ineinander.\u00a0\u00a0Es wird in ihr gefeiert das Ged\u00e4chtnis der Menschwerdung des Wortes Gottes, die schon geschah und die bleibt und die Erwartung der richtenden und endg\u00fcltig erl\u00f6senden Ankunft Christi, die noch aussteht und doch schon unaufhaltsam am Kommen ist. Die adventliche Erinnerung der Liturgie macht alles zugleich innerlich und gegenw\u00e4rtig:<\/p>\n<ul>\n<li>das Harren der Vergangenheit der vorchristlichen V\u00e4ter auf das Kommen des noch in Gott allein verborgenen Heiles,<\/li>\n<li>die Gegenwart des in der Welt schon geschehenen aber noch verh\u00fcllten Heils in Christus,<\/li>\n<li>die Zukunft des in der Verwandlung der Welt zu enth\u00fcllenden Heiles.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es muss das Ged\u00e4chtnis die Erinnerung all dieser drei geheimnisvollen Stadien unserer Heilszeit gefeiert werden. Die Innerlichkeit der heillosen Vergangenheit muss bleiben, weil wir sonst nicht w\u00fcssten, was und wer wir aus uns allein w\u00e4ren, weil wir sonst verg\u00e4ssen, dass das Heil der Gnade Gottes von ihm aus auf uns zukommen musste, wenn wir es haben sollen. Die Innerlichkeit des schon geschehenen Heiles, weil es, das schon Erfolgte, nur unser ist, wenn wir es im Glauben aufgenommen haben als unsere Gegenwart. Die Innerlichkeit der Zukunft, weil das gegenw\u00e4rtige Heil nur da ist, wenn es aufgenommen wird als verheissendes Angeld der endg\u00fcltigen Erl\u00f6sung. Die Zeit ist erl\u00f6sungsbed\u00fcrftig. Sie ist nach der Lehre des neuen Testamentes untertan den M\u00e4chten und Gewalten, die versklavend \u00fcber dem Menschen walten, wenn er nicht in Christo, es wissend oder nicht, erl\u00f6st ist und in seiner Erl\u00f6stheit die Zeit selbst mit hinein erl\u00f6st in die Freiheit Gottes. Erde, Leib, Zeit, Liebe und alle die andern grossen M\u00e4chte des menschlichen Daseins sind ja nicht die Selbstverst\u00e4ndlichkeiten, auf denen das menschliche Dasein nur aufruht und sich in Heil und Unheil f\u00fcgt, ohne dass diese M\u00e4chte selber fraglich w\u00e4ren. Die Welt und ihre Zeitlichkeit sind gerade nicht die B\u00fchne auf der der Mensch sein Dasein spielt und die, selbst gleichg\u00fcltig und unver\u00e4ndert, die Trag\u00f6die oder g\u00f6ttliche Kom\u00f6die des Menschlichen bloss tragen. Die heilende und verg\u00f6ttlichende Heilstat Gottes meint den Menschen, aber darum und darin auch seine Welt, meint umgestaltend den Menschen in seinem letzten Bestand und darum auch seine Zeitlichkeit. Sie selbst ist einbezogen in das Drama des Heils, in dem Gott selbst seine eigene Geschichte treibt. Sie selbst wird ins Heil gebracht, ist Gegenstand und nicht nur Erm\u00f6glichung der Geschichte, weil diese Geschichte die Gottes selbst ist, der die Zeit schafft und sie nicht f\u00fcr sein Handeln voraussetzt. Und darum ist die Zeit selbst erl\u00f6sungsf\u00e4hig, d.h. erf\u00fcllbar mit der Wirklichkeit Gottes. Sie ist ein Gesch\u00f6pf Gottes, sie ist darum gut. Sie sagt auf ihre Weise die Ewigkeit Gottes aus und steht nicht bloss zu dem zeit\u00fcberhobenen, nie zerrinnenden Dasein Gottes im Gegensatz. Sie ist die Bl\u00fchte f\u00fcr jene Frucht, die wir die unbegreifliche Vollendung nennen. Sie selbst will ausreifen in jenes Unsagbare, das vor und hinter ihr, \u00fcber und unter ihr ist und in ihr liegt, das wir die Ewigkeit nennen, das wir falsch verstanden h\u00e4tten und in Zeit verkehrt, wenn wir es als eine endlose Erstreckung nach der Zeit, also selbst als die Absolutheit der Zeit denken w\u00fcrden. Wir k\u00f6nnen uns zwar die Ewigkeit als den Grund und die Frucht der Zeit nur vorstellen, indem wir sie hinter der von uns \u00fcberschaubaren Zeit, die mit dem Tod schliesst, ins Endlose verlaufen lassen. Aber so bringen wir uns eigentlich nur die Zeit selbst in ihrer eigenen Endlichkeit und Vorl\u00e4ufigkeit und Unvollendbarkeit, sie ins Unbegreifliche \u00fcbersteigend, zum Bewusstsein, damit wir in diesem \u00dcberstieg der Zeit, die Zeit verneinend, bejahen, was wir uns nicht mehr vorstellen k\u00f6nnen: die vollendende und vollendete Endg\u00fcltigkeit, die wir die Ewigkeit des Heiles nennen. W\u00fcrden wir diese Ewigkeit wirklich als endlose Zeit ergreifen wollen, dann w\u00e4re sie selber Zeit, nicht ihre Vollendung und ihre Frucht, dann w\u00e4re die Ewigkeit des Menschen die Verdammnis zum immer Vorl\u00e4ufigen und nie Vollendeten. Kein Wunder, dass es Menschen gibt, die nicht ewig sein wollen. Sie denken sich die Ewigkeit als die Bleibendheit der Zeit und in der Zeit. So gedacht w\u00e4re die Zeit weder erl\u00f6sungsbed\u00fcrftig noch erl\u00f6sbar, sondern durch eine falsche Ewigkeit verdammt, die die Endg\u00fcltigkeit der bleibenden Zeit w\u00e4re. Freilich erl\u00f6st sich die Zeit nicht selbst in ihre, sie \u00fcberhebende und aufhebende Ewigkeit hinein, in der sie gerettet und \u00fcberholt zumal ist. Sie f\u00fcr sich allein kann nur nach ihrer Ewigkeit suchend weiterlaufen oder ausrinnen, erf\u00fcllen kann sie sich nicht selbst allein. In ihr geschieht zwar das Verlangen, der Anspruch nach der Endg\u00fcltigkeit der freien Liebe, der die Zeit den Raum bietet in absoluter Entscheidung das Eindeutige, Allesumfassende und Endg\u00fcltige zu werden.<\/p>\n<blockquote><p>08:24 Aber die Endg\u00fcltigkeit, die die Zeit aus einem ungesegneten Schoss allein geb\u00e4ren k\u00f6nnte, w\u00e4re eben die Un\u00fcberholbarkeit und das Offenkundigwerden dieses Verlangens, nicht seine Erf\u00fcllung.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dass aus ihr die erf\u00fcllte Endg\u00fcltigkeit geboren wird, dass sie erl\u00f6st wird und nicht nur erl\u00f6sbar ist, kommt daher, dass Gott selbst in sie eingegangen ist. Davon, dass er sie darum und dadurch und dazu geschaffen hat, damit sie als die M\u00f6glichkeit seines eigenen Aussichausgehens vor ihm hergehe. Weil die Zeit die M\u00f6glichkeit des Adventes Gottes ist und so von Gott gewollt und geschaffen wurde, darum l\u00e4uft sie nicht ins unabsehbar Leere, sondern holt, indem sie sich zeitigt, nur ihren wahren Anfang ein, von dem sie herkommt, den mit Gottes in selbstverschwendender Liebe erf\u00fcllten Anfang. So ist eigentlich erst durch die Tat Gottes in Christus die Zeit so geworden, wie sie sein sollte. Sie ist nicht mehr die unerl\u00f6ste Zeit, nicht mehr das trostlose leerverlaufende und zerrinnende Hintereinander von Zeitst\u00fccken, von denen jedes das vorausgehende t\u00f6tet und vergangen macht, um selber zu sein, indem es selbstvergehend stirbt, um der andr\u00e4ngenden, selber schon t\u00f6dlich verwundeten Zukunft Platz zu machen.<\/p>\n<p>Die Zeit selbst ist erl\u00f6st, sie hat eine Mitte erhalten, die die Vergangenheit bewahren kann und in die Zukunft hineinnimmt, eine Mitte, die die Gegenwart mit der wirklich schon gewirkten Zukunft erf\u00fcllt und die lebendig bleibende Gegenwart in die ewige Zukunft ausrichtet. Denn in diese zu erl\u00f6sende Zeit ist der Advent des menschgewordenen Gottes hineingekommen, Christi, der gestern, heute und in Ewigkeit ist, Christi, von dem weder Gegenw\u00e4rtiges noch Zuk\u00fcnftiges die trennen kann, die an ihn glauben und in der Liebe mit ihm verbunden sind. Von daher sollten wir in dieser Adventszeit wieder besser den adventlichen Glauben begreifen und besser unser Herz daf\u00fcr zur\u00fcsten. Wir fassen den christlichen Glauben oft zu einseitig nur als ein F\u00fcr-wahr-halten einer bestimmten Reihe festigender Tatsachen auf, wobei diese Tatsachen in sich allein stehen und wir eben unsere Gedanken \u00fcber sie haben. Aber diese Tatsachen sind in ihrem Kern ein noch dauerndes Geschehen, in dem wir mitten drin stehen und in das wir gerade durch den Glauben einbezogen werden, so dass es uns selbst mitnimmt. Wir nehmen in der Gegenwart des Glaubens nicht bloss Notiz von einem nur fr\u00fcher einmal geschehenen Ereignis und dessen \u00fcberzeitlichen Voraussetzung, wir nehmen nicht nur zur Kenntnis, dass sp\u00e4ter in einer noch ganz unwirklichen Zukunft wieder einmal in der Heilsgeschichte sich etwas ereignen soll. Der Glaubende hat nicht nur bestimmte Gedanken und Meinungen \u00fcber etwas, die dem Gemeinten \u00e4usserlich bleiben. Seine Weltanschauung schaut nicht bloss etwas an, das dem Beschauenden \u00e4usserlich bliebe und in ihm nur durch die Gedanken dar\u00fcber vertreten w\u00e4re. Im Glauben denkt der Glaubende nicht nur seine Gedanken, sondern der Glaube ist dar\u00fcber hinaus in und durch uns und unsere Freiheit das Werk der Gnade Gottes, in dem die Wirklichkeit des Gedachten selbst in uns aufgenommen wird. Im Glaubenden selbst ereignet sich durch den Glauben sein Heil in aller Wirklichkeit. Es kommt das Heil selbst aus der Vergangenheit bei ihm in seiner Gegenwart an und wird Gegenwart in seiner Zeit. Christus lebt in ihm. Der Glaubende wird dem inneren Gesetz jenes Geschehens, das geglaubt wird, untertan, er wird geheimnisvoll dem menschgewordenen Sohn gleichzeitig, er stirbt und lebt mit ihm. Denn Christus lebt durch den Glauben im Heiligen Geist in dem Glaubenden. Und dieser Geist gestaltet das Leben des Glaubenden in aller Wahrheit und Wirklichkeit immer mehr gleich dem Leben und Schicksal des menschgewordenen Wortes des Vaters. Dadurch ist aber Christus auch als die Zukunft des Glaubenden in diesem schon geheimnisvoll gegenw\u00e4rtig. Diese Zukunft ist im Glaubenden schon verborgen angekommen. Er ist verborgen schon, was er enth\u00fcllt sein wird. Es hat schon begonnen, was einmal unsre Vollendung sein wird und es beginnt diese Wirklichkeit eben dadurch, dass wir glauben. Dadurch sind wir die Menschen Gottes und die Kinder des ewigen Lebens, in denen die Kr\u00e4fte der Ewigkeit schon wirksame Wirklichkeit geworden sind. Das sich jetzt ereignende Geschehen, das anhob mit der Menschwerdung des Sohnes Gottes, der wirklichen und nicht bloss gedanklichen Vers\u00f6hnung von Gott und Welt und das sich vollendet in seiner Wiederkunft, die nicht so sehr eine zweite Ankunft als viel mehr die Vollendung der einen in Christus geschehenden Einstiftung des Lebens Gottes selbst in seine Welt ist, geht mitten durch den Glaubenden hindurch, weil und insofern er glaubt und liebt. Der Glaubende hat schon seine Zukunft, denn diese ist Christus und er ist in ihm. Der Glaubende hofft und harrt seiner Zukunft, nicht als eines noch unwirklich Ausst\u00e4ndigen, sondern eher als eines eben jetzt, da er glaubt, in ihm sich Ereignenden und zu seiner sich enth\u00fcllenden Vollendung Aufwachsenden.<\/p>\n<h3>Weitere Hinweise und Quellen<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/website.ifit.li\/?p=4329\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wir stehen wieder im Advent &#8211; Teil 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/website.ifit.li\/?p=4385\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wir feiern Weihnachten &#8211; Teil 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/website.ifit.li\/?p=4403\">Wir feiern Weihnachten &#8211; Teil 2<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ankunft der Zukunft &#8211;\u00a0Erster Teil einer\u00a0Betrachtung von Karl Rahner Der grosse Theologe und spirituelle Lehrer Karl Rahner hat wie kaum ein anderer in immer neuen Anl\u00e4ufen und neuen Perspektiven die Frage zur Sprache gebracht, wie wir Gott erfahren k\u00f6nnen. 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