{"id":3759,"date":"2013-12-22T21:22:45","date_gmt":"2013-12-22T20:22:45","guid":{"rendered":"http:\/\/ifit.ch\/?p=3759"},"modified":"2021-06-18T15:53:19","modified_gmt":"2021-06-18T13:53:19","slug":"caritas-sehr-besorgt-ueber-die-lage-der-syrischen-fluechtlinge-im-libanon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/website.ifit.li\/?p=3759","title":{"rendered":"Caritas sehr besorgt \u00fcber die Lage der syrischen Fl\u00fcchtlinge im Libanon"},"content":{"rendered":"<h1>Heftiger Wintereinbruch im Nahen Osten verursacht noch gr\u00f6sseres Elend<\/h1>\n<p>Gegen\u00fcber dem internationalen katholischen Hilfswerk <a title=\"Kirche in Not\" href=\"http:\/\/www.kirche-in-not.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kirche in Not<\/a> sagte der Pr\u00e4sident von Caritas Libanon, Simon Faddoul, am Samstag, 21. Dezember 2013: \u201cDie Temperaturen liegen bei Null Grad. In vielen Gebieten, wo sich Fl\u00fcchtlinge aufhalten, ist Schnee gefallen. Unser Herz ist bei diesen armen Leuten, die erst den Krieg erleben mussten und dann durch Flucht ihre Heimat verloren haben. Viele ihrer Kinder haben nicht gen\u00fcgend Kleidung. Es fehlt an warmen Decken, Nahrungsmittel und Heizger\u00e4ten. Sie bleiben in ihren Zelten, in Rohbauten oder provisorischen Unterk\u00fcnften und beten, dass der Sturm abklingt ohne dass ihre Behausungen zerst\u00f6rt werden. Kurz: Es ist ein elendes Leben, das sie derzeit f\u00fchren.\u201d Die Hilfsorganisationen im Libanon t\u00e4ten derweil ihr bestes, so Faddoul, um den Menschen zu helfen. Die libanesische Regierung tue, was sie k\u00f6nne. Dies sei aber nicht viel, so Faddoul weiter. \u201cWir sind bereit, Nothilfe zu leisten. <!--more-->Wir haben das schon im vergangenen Jahr getan, als starke Regenf\u00e4lle die Zelte und Habseligkeiten der Fl\u00fcchtlinge weggesp\u00fclt haben. Jetzt verteilen unsere Mitarbeiter, wo sie k\u00f6nnen, Decken, Kleidung, Heiz\u00f6l und Nahrungsmittel.\u201d<\/p>\n<h2>Viele Fl\u00fcchtlinge im Libanon und in Jordanien<\/h2>\n<p>Faddouls Angaben zufolge befinden sich derzeit 1,1 Millionen syrische Fl\u00fcchtlinge im Libanon, der selbst nur etwa vier Millionen Einwohner hat. \u201cWir appellieren an alle Menschen guten Willens und Herzens, sich dieses Drama anzunehmen und nicht zuzulassen, dass die Not des syrischen Volkes vergessen wird. Sie brauchen unsere Unterst\u00fctzung. Die Hilfswerke wiederum brauchen Unterst\u00fctzung daf\u00fcr, den Schmerz und die Leiden so vieler zu lindern\u201d, so Faddoul.<\/p>\n<figure id=\"attachment_37151\" aria-describedby=\"caption-attachment-37151\" style=\"width: 321px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Fluechtlinge-Schnee.jpg\"><img data-opt-id=101337005  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-37151\" src=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:1024\/h:683\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Fluechtlinge-Schnee.jpg\" alt=\"\" width=\"321\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:1024\/h:683\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Fluechtlinge-Schnee.jpg 1024w, https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:300\/h:200\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Fluechtlinge-Schnee.jpg 300w, https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:768\/h:512\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Fluechtlinge-Schnee.jpg 768w, https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:1500\/h:1000\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Fluechtlinge-Schnee.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 321px) 100vw, 321px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-37151\" class=\"wp-caption-text\">Fl\u00fcchtlinge in Syrien leiden noch mehr unter dem Schneeeinbruch im Libanon<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch Jordanien ist die Lage Besorgnis erregend. Nach dem Libanon haben hier die meisten Syrer Zuflucht gefunden. Die Vereinten Nationen geben die Zahl der syrischen Fl\u00fcchtlinge in Jordanien mit\u00a0 \u00fcber 400.000 Personen an. Omar Abawi von der jordanischen Caritas sagte gegen\u00fcber <a title=\"Kirche in Not\" href=\"http:\/\/www.kirche-in-not.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kirche in Not<\/a> am Samstag letzter Woche: \u201cDie Lage ist wegen des Winters dramatisch. Die Leute sind diese Temperaturen nicht gew\u00f6hnt und nicht darauf vorbereitet. Wir helfen, wo wir k\u00f6nnen mit Decken, Kleidung und Heizzeug. Derzeit bereiten wir ein Notprogramm f\u00fcr etwa 70.000 Personen vor.\u201d Abawi zufolge halten sich in den grossen Fl\u00fcchtlingslagern keine Christen auf. Diese sind meist in kirchlichen Einrichtungen oder bei Verwandten untergekommen oder haben Wohnungen angemietet. \u201cSie f\u00fcrchten sich vor \u00dcbergriffen in den Lagern. Sie werden verd\u00e4chtigt, auf Seiten des Regimes zu stehen. F\u00fcr ihre Sicherheit kann deshalb in diesen Lagern nicht garantiert werden.\u201d Seit Juni 2011 haben sich bei der Caritas Jordanien etwa 190.000 Fl\u00fcchtlinge registriert. \u201cWir helfen ohne Ansehen der Religion\u201d, so Abawi weiter. Etwa 500 Familien davon seien Christen gewesen. Zuletzt klang der Wintersturm \u201cAlexa\u201d, der seit Mittwoch vergangener Woche ein K\u00e4ltetief in den Nahen Osten gebracht hatte, ab. Bei nach wie vor niedrigen Temperaturen einsetzendes Tauwetter verwandelt das Gebiet, in dem viele Fl\u00fcchtlingszelte stehen, derweil aber in einen Morast.<\/p>\n<h2><b>Hunger ist gr\u00f6sste Gefahr <\/b><\/h2>\n<p><a title=\"Kirche in Not\" href=\"http:\/\/www.kirche-in-not.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kirche in Not<\/a>\u00a0unterst\u00fctzt die Fl\u00fcchtlingshilfe innerhalb und ausserhalb Syriens. Andrzej Halemba, Leiter der Nahostabteilung von <a title=\"Kirche in Not\" href=\"http:\/\/www.kirche-in-not.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kirche in Not<\/a>, sagte am letzten Dienstag, 17. Dezember: \u201cEs ist nicht einfach, caritative Arbeit in Syrien und den benachbarten L\u00e4ndern zu organisieren. Viele Orte sind f\u00fcr Hilfsorganisationen unzug\u00e4nglich. Wir von <a title=\"Kirche in Not\" href=\"http:\/\/www.kirche-in-not.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kirche in Not<\/a> nutzen kirchliche Kan\u00e4le. Das hilft uns, an die Orte zu gelangen, wo die Hilfe ben\u00f6tigt wird. Seit Beginn des Konflikts haben wir dank unserer Spender Syrien mit fast 3.75 Millionen CHF helfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_37154\" aria-describedby=\"caption-attachment-37154\" style=\"width: 341px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Figur-im-Schnee.jpg\"><img data-opt-id=368961911  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-37154\" src=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:1024\/h:683\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Figur-im-Schnee.jpg\" alt=\"\" width=\"341\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:1024\/h:683\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Figur-im-Schnee.jpg 1024w, https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:300\/h:200\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Figur-im-Schnee.jpg 300w, https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:768\/h:512\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Figur-im-Schnee.jpg 768w, https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:1500\/h:1000\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Figur-im-Schnee.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 341px) 100vw, 341px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-37154\" class=\"wp-caption-text\">Und der K\u00f6nig wird ihnen antworten und sprechen: \u201aWahrlich, ich sage euch, was immer ihr einem dieser meiner geringsten Br\u00fcder getan habt, das habt ihr mir getan.&#8216; Mt 25, 40<\/figcaption><\/figure>\n<p>Allein in diesem Jahr haben wir fast zwei Millionen CHF aufgewendet. 2013 haben wir die Fl\u00fcchtlinge in Jordanien, im Libanon und in der T\u00fcrkei mit 250.000 CHF unterst\u00fctzt. \u201dPater Halemba betonte weiter, dass Hunger die gr\u00f6sste Gefahr sei, der die Syrer gegen\u00fcber st\u00fcnden. \u201cAchtzig Prozent bef\u00fcrchten, dass ihnen die Nahrungsmittel ausgehen. Die Preise explodieren: Mancherorts hat sich der Brotpreis verf\u00fcnffacht. Selbst die Grundnahrungsmittel sind nur noch schwer aufzutreiben und kaum noch erschwinglich. Ohne Hilfe von aussen werden viele nicht \u00fcberleben.\u201d Pater Halemba sieht darin die Intentionen des Gr\u00fcnders von <a title=\"Kirche in Not\" href=\"http:\/\/www.kirche-in-not.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kirche in Not<\/a>\u00a0verwirklicht. &#171;Pater Werenfried, unser Gr\u00fcnder, hat einmal geschrieben: Christentum ohne Liebe ist eine L\u00fcge. Jetzt ist die Zeit, unsere Liebe gegen\u00fcber unseren Br\u00fcdern und Schwestern in Christus zu erweisen, die in so grosser Not sind. Pater Halemba zufolge sind die Aussichten auf 2014 d\u00fcster. \u201c75 Prozent der 22 Millionen Syrer werden im kommenden Jahr humanit\u00e4re Hilfe brauchen. Oft h\u00f6ren wir die Frage: Warum hat die Welt uns vergessen?\u201d<\/p>\n<h2><b>Spenden mit dem Vermerk \u00ab<strong>Syrien<\/strong>\u00bb richten an:<\/b><\/h2>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Kirche-in-Not-Logo-70x70.jpg\"><img data-opt-id=1658698747  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-4966\" src=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:70\/h:70\/q:mauto\/f:best\/dpr:2\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Kirche-in-Not-Logo-70x70.jpg\" alt=\"Bild: Kirche in Not\" width=\"70\" height=\"70\" \/><\/a>KIRCHE IN NOT<\/strong><strong>\u00a0Schweiz\/F\u00fcrstentum Liechtenstein <\/strong>Cysatstrasse 6, 6004 Luzern, Tel. 041 410 46 70; Fax 041 410 31 70 E-Mail: <a href=\"mailto:mail@kirche-in-not.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">mail@kirche-in-not.ch<\/a>; Internet: <a title=\"www.kirche-in-not.ch\" href=\"http:\/\/www.kirche-in-not.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.kirche-in-not.ch<\/a> Konto PC 60-17200-9; Credit Suisse Luzern, Konto 0463-997.427-10-1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heftiger Wintereinbruch im Nahen Osten verursacht noch gr\u00f6sseres Elend Gegen\u00fcber dem internationalen katholischen Hilfswerk Kirche in Not sagte der Pr\u00e4sident von Caritas Libanon, Simon Faddoul, am Samstag, 21. 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