{"id":2246,"date":"2013-04-13T23:44:03","date_gmt":"2013-04-13T22:44:03","guid":{"rendered":"http:\/\/ifit.ch\/?p=2246"},"modified":"2021-06-24T17:33:45","modified_gmt":"2021-06-24T15:33:45","slug":"lehren-kann-man-fuer-die-gegenwart-nur-ziehen-wenn-man-die-menschen-und-ihre-probleme-in-ihrer-gegenwart-analysiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/website.ifit.li\/?p=2246","title":{"rendered":"Lehren kann man f\u00fcr die Gegenwart nur ziehen, wenn man die Menschen und ihre Probleme in ihrer Gegenwart analysiert"},"content":{"rendered":"<h1>\u00d6kumenische Gedanken zu 500 Jahre Luther von Historiker Heinz Schilling<\/h1>\n<p><a href=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Lutherbiograph-Heinz-Schilling.jpg\"><img data-opt-id=1849065606  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-38240\" src=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Lutherbiograph-Heinz-Schilling.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"178\" \/><\/a>Im Jahr 2017 j\u00e4hrt sich die Reformation Martin Luthers zum 500. Mal. Was das nun \u00f6kumenisch bedeutet, ob man feiert oder gedenkt, wie die evangelischen Kirchen mit ihrer Luther-Dekade diesen Anlass w\u00fcrdigen k\u00f6nnen und sollen, das wird seit Jahren diskutiert. Vor einiger Zeit ist eine Biographie des Reformators Martin Luther erschienen, die sich durchaus ganz bewusst in diese Diskussion einmischen will, mit Vehemenz und Leidenschaft. Heinz Schilling, emeritierter Professor f\u00fcr Europ\u00e4ische Geschichte der Fr\u00fchen Neuzeit an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Lutherdekade, will mit seinen biographischen Studien dazu beitragen, Ger\u00f6ll des Lutherverst\u00e4ndnisses abzutragen. Unser Thema heute: Reden \u00fcber Gott und Welt. \u201eLuther hat sehr bald, unterst\u00fctzt von einem ganzen Kreis von Mitarbeitern, an einem Lutherbild gearbeitet, das nicht immer den historischen Entwicklungen entsprach. <!--more-->Und nach seinem Tod sind diese Z\u00fcge nat\u00fcrlich verst\u00e4rkt worden durch die Lutherrezeption. Eins scheint mir ganz wichtig zu sein, auch f\u00fcr 2017, und es w\u00e4re wichtig, wenn die Verantwortlichen in der katholischen Kirche das realisieren w\u00fcrden und auch aufgreifen w\u00fcrden: Die konfessionelle Zuspitzung kommt eigentlich erst im konfessionellen Zeitalter. Und dann werden die Auseinandersetzungen und Positionen auch \u2013 und ich wage diesen modernistischen Begriff \u2013 werden sie geradezu fundamentalistisch. Vielleicht sollte man 2017 oder in den Diskussionen um die Bedeutung der Reformation in den n\u00e4chsten Jahren generell anstreben, dieses angesammelte Ger\u00f6ll wie in arch\u00e4ologischen Schichten zu durchdringen und \u00fcber die konfessionalistische Zuspitzung zur\u00fccksto\u00dfen in die eigentliche Zeit und analysieren, wie sich alles entwickelt hat. Wo waren damals schon Missverst\u00e4ndnisse? Was h\u00e4tte man vermeiden k\u00f6nnen durch ein kl\u00fcgeres Vorgehen auf beiden Seiten?\u201c<\/p>\n<h2>Das Ger\u00f6ll des Lutherbildes muss weg<\/h2>\n<p>Dazu muss aber \u2013 wie Schilling mit einer gewissen Vehemenz betont \u2013 das Ger\u00f6ll weg, das Ger\u00f6ll des 19. Jahrhunderts und seiner Lutherverkl\u00e4rung und das Ger\u00f6ll einer \u00fcbertriebenen Betonung der Verschiedenheit und des Konfliktes. Das Ganze ist bei Schilling aber kein rein akademisches Unterfangen: \u201eWenn eine gewisse Vehemenz da reinkommt, dann h\u00e4ngt das mit zwei Dingen zusammen: Zum Einen bin ich Protestant, aber eben aus K\u00f6ln kommend in einem katholischen Umfeld gro\u00df geworden. Das hei\u00dft, ich habe vieles erlebt, wo man sensibilisiert wurde f\u00fcr die Unterschiede und auch sensibilisiert wurde f\u00fcr die M\u00f6glichkeiten des teilweise im Rheinland auch vorhandenen augenzwinkernden Miteinanders. Vor Monsignori habe ich keine Angst, die geh\u00f6ren zum Alltag. Das ist am Rhein eine v\u00f6llig andere Welt des Allt\u00e4glichen, jedenfalls in meiner Jugend vor nun mehr als 50 Jahren, der allt\u00e4glichen Pr\u00e4senz des normalen Zusammenlebens und eben auch des Verstehens \u00fcber die Konfession hinaus. Und diese Linie weiter zu f\u00fchren und wissenschaftlich zu reflektieren, durchaus mit Blick f\u00fcr die M\u00f6glichkeiten des \u00e4hnliches Zusammenlebens generell in der Zukunft, war das eine.\u201c<\/p>\n<h2>Ein uns fremder Luther<\/h2>\n<p>Das andere: Die Einsicht, dass wir nicht einfach in die Zeit Luthers hineinspringen k\u00f6nnen. Er ist nicht \u201eunser Luther\u201c, sondern grunds\u00e4tzlich erst einmal fremd. Das gilt durch die Jahrhunderte hindurch und auch f\u00fcr die verschiedenen Jahrhundertfeiern, die immer wieder diese Fremdheit zu \u00fcberspringen versucht h\u00e4tten. \u201eNehmen wir nur eine Jahrhundertfeier, die von 1917: Wir f\u00fchlen uns heute nat\u00fcrlich so unendlich erhaben. \u201aNein das kann uns doch nicht passieren, diesen nationalistischen Luther wieder hervor zu holen!\u2019 Ja, aber man muss aber anders denken: Das waren die Gegenwartsprobleme Anfang des 20. Jahrhunderts. Wir m\u00fcssen \u2013 und da ist durchaus eine gewisse Leidenschaft in meiner Position \u2013 darauf achten, dass wir nicht wieder die eigenen Gegenwartsprobleme auf Luther projizieren und dann nur das zur\u00fcck bekommen, was wir sowieso wollen und was wir sowieso wissen. Das ist mein Ceterum censeo, dass dieses nicht sein darf. Wir sagen, dass wir den nationalistischen Luther heute nicht machen, aber auch den libertinen Luther, der uns vielleicht heute sehr gut passt, sollten wir nicht machen, das w\u00e4re dasselbe, was die Generation Anfang des 20. Jahrhunderts als den ihren, den nationalistischen Luther, gefeiert hat.\u201c<br \/>\nGanz banal k\u00f6nnte man also vielleicht formulieren: Damals war alles anders. Aber ganz so banal ist diese Aussage nicht. Zu schnell identifizieren wir uns heute mit vergangenen Zeiten, machen Geschichte zum Schauspiel oder zur B\u00fchne, die unsere Welt heute abbildet, aber nicht den historischen Realit\u00e4ten nahe kommt. Schilling betont, dass es f\u00fcr uns heute nicht einfach ist, die Vergangenheit zu verstehen, dass es eine grunds\u00e4tzliche Andersheit gibt und geben muss. \u201eDas ist ein weiterer Punkt, auf dem der Historiker nun mal beharren muss. Wenn Geschichte Sinn hat und auch \u00fcbrigens einen p\u00e4dagogischen und erzieherischen Sinn, dann auch zu wissen, dass es Zeiten gab, die anders strukturell aufgebaut waren, wo die Menschen anders dachten als wir heute, und die wir dann dementsprechend analysieren und verstehen m\u00fcssen in ihrer Zeit. Lehren \u2013 wenn man \u00fcberhaupt Lehren aus der Geschichte ziehen kann \u2013 kann man f\u00fcr die Gegenwart nur ziehen, wenn man die Menschen und ihre Probleme in ihrer eigenen Gegenwart analysiert. Das hat auch eine enorm befreiende Wirkung, insofern wir heute erleben und erfahren, dass das, was die Menschen heute bek\u00fcmmert, ver\u00e4nderbar ist. Durch den Spiegel wird deutlich, dass die Welt wandelbar ist und sich ver\u00e4ndert.\u201c<\/p>\n<h2>Was denn nun feiern?<\/h2>\n<p>Schilling spricht davon, dass Luther eine eigene Kirche nicht gewollt habe, er wollte Reform. Deswegen bezeichnet er das Entstehen der Kirchen der Reformation auch als ein Scheitern Luthers. \u201eDa muss ich ganz offen bekennen: Diese Position hat sehr fr\u00fch aus meinem Freundeskreis der evangelisch-theologischen Professorenschaft Widerspruch erfahren, anfangs sogar Entsetzen hervor gerufen. Ich glaube aber nicht, dass das ein Problem sein sollte. Es hemmt vielleicht ein wenig die Feiertagslaune f\u00fcr 2017, aber das w\u00e4re auch nicht so ganz schade.\u201c<br \/>\nDa m\u00fcssen wir aber noch mal nachfragen: Wenn es mit Scheitern zu tun hat, was feiert die lutherische Kirche dann 2017?<br \/>\n\u201eFeiern kann sie diese Selbstbehauptung und das ist ja auch das Bewundernswerte an Luther: So viele dunkle Seiten er hat und so h\u00e4ufig ich mich mit der Biographie gequ\u00e4lt habe; es ist ein zu bewundernder Mann, wie er sich behauptet hat und wie er den Anfechtungen von beiden Seiten \u2013 sowohl die der Schmeichler als auch der ihm in bitterer Feindschaft entgegentretenden \u2013 zum Trotz sich behauptet hat. Es gibt einen Erfolg des Weges, der eingeschritten wird, nachdem erkannt worden ist, dass die eigene Hauptrichtung nicht in diesem Moment zum Erfolg f\u00fchren kann. Warum das nun in irgend einer Weise die Existenz der lutherischen Kirche besch\u00e4digen soll, sehe ich nicht ein. Luther hatte vor, die Kirche insgesamt zu reformieren, da ist \u00fcberhaupt keine Frage. Ich gehe dar\u00fcber hinaus: Er wollte die Christenheit insgesamt, ja die Menschheit insgesamt wollte er auf den richtigen Weg f\u00fchren. Und das ist eine Absolutheitsposition, die aus der Zeit heraus zu verstehen ist und die auch nicht zu verurteilen ist, weil die Zeit eben so konstruiert war. Nun sah er \u2013 und historisch ist das ja auch offensichtlich \u2013 dass das in seiner Zeit nicht durchgesetzt werden konnte.\u201c<\/p>\n<h2>Scheitern und Erfolg<\/h2>\n<p>\u201eDiesen Weg ist er gegangen, diesen Weg sind seine Nachfolger gegangen, dieser Weg war erfolgreich, und das ist einerseits das Ergebnis seines Scheiterns bei der Reform der allgemeinen Kirche und bei der Reform der Menschheit insgesamt, aber andererseits das Ergebnis des Erfolges in einer Differenzierung der Christenheit und der Kirche.\u201c<br \/>\nUnd diese Differenzierung, so eine These Schillings, bereitet der Differenzierung Europas, der Modernit\u00e4t, den Weg.<br \/>\nZum Schluss kommen wir noch einmal zur\u00fcck zur Frage des gemeinsamen Gedenkens oder Feierns und zur Frage der \u00d6kumene: Der Historiker Schilling wird noch einmal engagiert. Seine Biographie will eben auch beitragen zu einem heutigen Verstehen Luthers und der Reformation mit dem Zweck eines besseren Verstehens heute.<br \/>\n\u201eVielleicht \u2013 und das w\u00e4re nat\u00fcrlich mein Wunsch \u2013 f\u00fchrt ein reflektierter Umgang von beiden Seiten mit dem unserer Generationen gegebenen Datum ja dazu. Da kommt auch eine gewisse Emphase und Leidenschaft von mir herein: 500 Jahre, das ist ja nun mal was. Wir bekommen nicht jedes Jahr die M\u00f6glichkeit, dieses Problem so zu analysieren, wie bei einem 500j\u00e4hrigen Ged\u00e4chtnis. Da appelliere ich an alle Seiten \u2013 auch die Politiker sind da mit gemeint \u2013 diese Chance nicht zu vertun durch irgendeine billige Performance von Seiten meiner Kirche, sondern es wie Luther tun, was ich ja in meinem Buch als eine seiner Charaktereigenschaften dargestellt habe. Durch das Bohren dicker Bretter ist er weiter gekommen und hat sich behauptet und hat die nach seinen theologischen Prinzipien funktionierende Kirche aufgebaut. So sollte man die n\u00e4chsten Jahre nutzen.<br \/>\nIch finde, dass schon Chancen vertan worden sind. In gewisser Weise ist mein Buch auch ein aufr\u00fcttelnder Appell. Wir sollten die Chancen auf beiden Seiten nutzen, nicht allgemein ins Gespr\u00e4ch zu kommen, sondern zu dieser arch\u00e4ologischen Tiefenbohrung zu kommen. Was 1517 und sp\u00e4ter genau geschehen ist und wo Dinge sind, die uns heute eigentlich nicht mehr ber\u00fchren und wo andere sind, wo Missverst\u00e4ndnisse der Zeit oder auch Zw\u00e4nge der Zeit zu bestimmten Entwicklungen gef\u00fchrt haben, die wir heute vielleicht als nicht mehr so trennend erleben.\u201c<\/p>\n<h3>Weitere Hinweise und Quellen<\/h3>\n<ul>\n<li>Audio (MP3): \u00d6kumenische Gedanken zu 500 Jahre Luther von Heinz Schilling vom 13. April 2013<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2246-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/2013-04-13-Oekumenische-Gedanken-zu-500-Jahre-Luther-von-Heinz-Schilling.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/2013-04-13-Oekumenische-Gedanken-zu-500-Jahre-Luther-von-Heinz-Schilling.mp3\">https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/2013-04-13-Oekumenische-Gedanken-zu-500-Jahre-Luther-von-Heinz-Schilling.mp3<\/a><\/audio><\/li>\n<li>Originaltext:\u00a0<a title=\"P. Bernd Hagenkord, Radio Vatikan, Artikel 682550\" href=\"http:\/\/de.radiovaticana.va\/news\/2013\/04\/14\/\u201ees_hemmt_ein_wenig_die_feiertagslaune\u201c:_lutherbiograph_hein\/ted-682550\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">P. Bernd Hagenkord, Radio Vatikan, Artikel 682550<\/a><\/li>\n<li>Das Buch \u201a<a title=\"Martin Luther \u2013 Rebell in einer Zeit des Umbruchs\u2019\" href=\"http:\/\/www.perlentaucher.de\/buch\/heinz-schilling\/martin-luther.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Martin Luther \u2013 Rebell in einer Zeit des Umbruchs\u2019<\/a> ist im C.H. Beck Verlag erschienen und kostet etwa 30 \u20ac.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6kumenische Gedanken zu 500 Jahre Luther von Historiker Heinz Schilling Im Jahr 2017 j\u00e4hrt sich die Reformation Martin Luthers zum 500. Mal. Was das nun \u00f6kumenisch bedeutet, ob man feiert oder gedenkt, wie die evangelischen Kirchen mit ihrer Luther-Dekade diesen Anlass w\u00fcrdigen k\u00f6nnen und sollen, das wird seit Jahren diskutiert. 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