{"id":2205,"date":"2013-04-07T22:40:15","date_gmt":"2013-04-07T21:40:15","guid":{"rendered":"http:\/\/ifit.ch\/?p=2205"},"modified":"2021-10-25T11:51:27","modified_gmt":"2021-10-25T09:51:27","slug":"der-barmherzige-und-zartliche-gott-wartet-gerade-auf-dich-er-verlangt-von-dir-nur-den-mut-zu-ihm-zu-gehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/website.ifit.li\/?p=2205","title":{"rendered":"Der barmherzige und z\u00e4rtliche Gott wartet gerade auf dich, er verlangt von dir nur den Mut, zu ihm zu gehen"},"content":{"rendered":"<h1>Predigt von Papst Franziskus bei der Inbesitznahme der Lateranbasilika<\/h1>\n<p>Die Predigt des Heiligen Vaters, Papst Franziskus, wurde\u00a0am Zweiten Sonntag der Osterzeit (Sonntag der G\u00f6ttlichen Barmherzigkeit) in der Lateranbasilika gehalten und wurde von Radio Vatikan dokumentiert (siehe Quellenangabe): Voll Freude feiere ich zum ersten Mal die Eucharistie in dieser Lateranbasilika, der Kathedrale des Bischofs von Rom. Ich begr\u00fc\u00dfe euch alle ganz herzlich: den verehrten Kardinalvikar, die Weihbisch\u00f6fe, die Priester der Di\u00f6zese, die Diakone, die Ordensleute und alle gl\u00e4ubigen Laien. Ich gr\u00fc\u00dfe auch den B\u00fcrgermeister von Rom und seine Frau, sowie alle Autorit\u00e4ten. Gehen wir miteinander im Licht des auferstandenen Herrn.<!--more--><br \/>\n1. Wir feiern heute den Zweiten Sonntag der Osterzeit, der auch \u201eSonntag der G\u00f6ttlichen Barmherzigkeit\u201c genannt wird. Wie sch\u00f6n ist diese Wirklichkeit des Glaubens f\u00fcr unser Leben: die Barmherzigkeit Gottes! Eine so gro\u00dfe, so tiefe Liebe hat Gott zu uns, eine Liebe, die niemals nachl\u00e4sst, immer unsere Hand ergreift und uns st\u00fctzt, uns wieder aufrichtet, uns lenkt.<br \/>\n2. Im heutigen Evangelium macht der Apostel Thomas eigens die Erfahrung der Barmherzigkeit Gottes, die ein konkretes Gesicht hat, das Gesicht Jesu, des auferstandenen Jesus. Thomas traut nicht dem, was die anderen Apostel ihm sagen: \u201eWir haben den Herrn gesehen\u201c; es gen\u00fcgt ihm nicht die Verhei\u00dfung Jesu, der angek\u00fcndigt hatte: Am dritten Tag werde ich auferstehen. Er will sehen, will seine Finger in die Male der N\u00e4gel und seine Hand in Jesu Seite legen. Und was ist die Reaktion Jesu? Geduld: Jesus l\u00e4sst den eigensinnigen Thomas in seiner Ungl\u00e4ubigkeit nicht fallen; er gibt ihm eine Woche Zeit, verschlie\u00dft nicht die T\u00fcr, sondern wartet. Und Thomas erkennt seine Armseligkeit, seine Kleingl\u00e4ubigkeit. \u201eMein Herr und mein Gott\u201c: Mit diesem einfachen, doch glaubensvollen Ruf antwortet er auf die Geduld Jesu. Er l\u00e4sst sich von der g\u00f6ttlichen Barmherzigkeit umfangen, sieht sie vor sich in den Wunden der H\u00e4nde und der F\u00fc\u00dfe, in der ge\u00f6ffneten Seite, und gewinnt das Vertrauen zur\u00fcck: Er ist ein neuer Mensch, nicht mehr ungl\u00e4ubig, sondern gl\u00e4ubig.<br \/>\nUnd erinnern wir uns auch an Petrus: Dreimal verleugnet er Jesus gerade in dem Moment, als er ihm ganz besonders nahe h\u00e4tte sein sollen. Und als ihm dies zutiefst bewusst wird, begegnet ihm der Blick Jesu, der ihm geduldig und ohne Worte zu verstehen gibt: \u201ePetrus, hab\u2019 keine Angst wegen deiner Schwachheit, vertraue auf mich!\u201c Und Petrus versteht, sp\u00fcrt den liebevollen Blick Jesu und weint. Wie sch\u00f6n ist dieser Blick Jesu \u2013 wie viel Z\u00e4rtlichkeit! Br\u00fcder und Schwestern, verlieren wir niemals das Vertrauen in die geduldige Barmherzigkeit Gottes! Denken wir an die beiden Emmausj\u00fcnger: Mit traurigem Gesicht gehen sie so vor sich hin, ohne Hoffnung. Aber Jesus verl\u00e4sst sie nicht: Er geht mit ihnen, und nicht nur das! Geduldig erkl\u00e4rt er ihnen, was in der Schrift \u00fcber ihn geschrieben steht, und bleibt, um mit ihnen Mahl zu halten. Das ist der Stil Gottes: Er ist nicht ungeduldig wie wir, die wir oft alles und sofort wollen, auch von den Menschen. Gott hat Geduld mit uns, denn er liebt uns, und wer liebt, der versteht, hofft, schenkt Vertrauen, gibt nicht auf, bricht die Br\u00fccken nicht ab, wei\u00df zu verzeihen. Erinnern wir uns daran in unserem Leben als Christen: Gott wartet immer auf uns, auch wenn wir uns entfernt haben! Er ist niemals fern, und wenn wir zu ihm zur\u00fcckkehren, ist er bereit, uns in seine Arme zu schlie\u00dfen.<br \/>\nMir macht es immer einen tiefen Eindruck, wenn ich das Gleichnis vom barmherzigen Vater lese; es beeindruckt mich, weil es mir stets gro\u00dfe Hoffnung schenkt. Denkt an jenen j\u00fcngeren Sohn, der im Haus des Vaters war, der geliebt wurde. Und doch will er sein Erbteil, geht weg, gibt alles aus, sinkt auf das niedrigste Niveau herab, am weitesten entfernt vom Vater. Und als er v\u00f6llig heruntergekommen ist, versp\u00fcrt er Heimweh nach der Geborgenheit des Vaterhauses, und er kehrt zur\u00fcck. Und der Vater? Hatte er seinen Sohn vergessen? Nein, niemals. Er ist dort, sieht ihn von weitem, erwartete ihn jeden Tag, jeden Moment: Immer hatte er ihn als Sohn in seinem Herzen, obwohl dieser ihn verlassen hatte, obwohl er das ganze Erbe, das hei\u00dft seine Freiheit vergeudet hatte. Mit Geduld und Liebe, mit Hoffnung und Barmherzigkeit hatte der Vater nicht einen Moment aufgeh\u00f6rt, an ihn zu denken, und sobald er ihn von ferne ersp\u00e4ht, l\u00e4uft er ihm entgegen und umarmt ihn z\u00e4rtlich \u2013 mit der Z\u00e4rtlichkeit Gottes \u2013 ohne ein einziges Wort des Vorwurfs: Er ist zur\u00fcckgekehrt! Das ist die Freude des Vaters. In dieser Umarmung des Sohnes ist seine ganze Freude: er ist zur\u00fcckgekehrt! Gott wartet immer auf uns, er wird nicht m\u00fcde. Jesus f\u00fchrt uns diese barmherzige Geduld Gottes vor Augen, damit wir Vertrauen und Hoffnung zur\u00fcckgewinnen, immer! Ein gro\u00dfer deutscher Theologe, Romano Guardini, sagte, dass die Geduld Gottes auf unsere Schw\u00e4che antwortet und dies die Rechtfertigung unserer Zuversicht, unserer Hoffnung ist (vgl. Glaubenserkenntnis, W\u00fcrzburg 1949, S. 28).Das ist wie ein Dialog zwischen unserer Schw\u00e4che und der Geduld Gottes, es ist ein Dialog, der uns, wenn wir ihn eingehen, Hoffnung gibt.<br \/>\n3. Ich m\u00f6chte noch ein anderes Element unterstreichen: Die Geduld Gottes muss in uns den Mut wecken, zu ihm zur\u00fcckzukehren, ganz gleich welchen Fehler, welche S\u00fcnde es in unserem Leben gibt. Jesus l\u00e4dt Thomas ein, den Finger in die Wunden seiner H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe und die Hand in seine ge\u00f6ffnete Seite zu legen. Auch wir k\u00f6nnen in die Wunden Jesu hineinfassen, ihn wirklich ber\u00fchren; und das geschieht jedes Mal, wenn wir gl\u00e4ubig die Sakramente empfangen. Der heilige Bernhard sagt in einer sch\u00f6nen Predigt: \u201eDurch \u2026 die Wunden [Jesu] kann ich Honig aus dem Felsen saugen und \u00d6l aus den Felsspalten (vgl. <a title=\"Deuteronomium 32,13\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/LUT\/5.Mose32.13\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Deuteronomium 32,13<\/a>), das hei\u00dft kosten und erfahren, wie gut der Herr ist\u201c (Homilie \u00fcber das <a title=\"Hohelied 61,4\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/LUT\/Hoheslied8.4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hohelied 61,4<\/a>). Gerade in den Wunden Jesu sind wir sicher, dort zeigt sich die unermessliche Liebe seines Herzens. Thomas hatte es begriffen. Der heilige Bernhard fragt sich: Worauf kann ich mich verlassen? Auf meine Verdienste? Doch \u201emein Verdienst ist die Barmherzigkeit Gottes. Sicher bin ich nicht arm an Verdiensten, solange er reich an Barmherzigkeit ist. Und so habe ich, wenn die Barmherzigkeiten des Herrn zahlreich sind, einen \u00dcberfluss an Verdiensten\u201c (ebd. 5). Das ist wichtig: der Mut, mich der Barmherzigkeit Jesu anzuvertrauen, auf seine Geduld zu z\u00e4hlen, immer Zuflucht in den Wunden seiner Liebe zu nehmen. Der heilige Bernhard geht so weit zu sagen: \u201eDoch was soll ich sagen, wenn ich Gewissensbisse habe wegen meiner vielen S\u00fcnden? \u00bbWo die S\u00fcnde m\u00e4chtig wurde, da ist die Gnade \u00fcbergro\u00df geworden\u00ab (<a title=\"R\u00f6mer 5,20\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/LUT\/R%C3%B6mer5.20\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">R\u00f6mer 5,20<\/a>)\u201c (ebd.). Vielleicht k\u00f6nnte jemand denken: Meine S\u00fcnde ist so gro\u00df, meine Entfernung von Gott ist wie die des j\u00fcngeren Sohnes aus dem Gleichnis, mein Unglaube ist wie der des Thomas; ich habe nicht den Mut umzukehren, zu meinen, Gott k\u00f6nne mich aufnehmen und warte ausgerechnet auf mich. Doch Gott wartet gerade auf dich, er verlangt von dir nur den Mut, zu ihm zu gehen. Wie oft habe ich in meinem seelsorglichen Dienst die Worte geh\u00f6rt: \u201ePater, ich habe viele S\u00fcnden\u201c; und meine Einladung war immer: \u201eKeine Angst, geh zu ihm, er erwartet dich, er wird alles tun.\u201c Wie viele weltliche Angebote h\u00f6ren wir in unserer Umgebung, aber lassen wir uns vom Angebot Gottes ergreifen \u2013 es ist eine herzliche Liebkosung. F\u00fcr Gott sind wir keine Nummern, wir sind ihm wichtig, ja, wir sind das Wichtigste, das er hat; auch wenn wir S\u00fcnder sind, sind wir das, was ihm am meisten am Herzen liegt.<br \/>\nAdam empfindet nach der S\u00fcnde Scham, er f\u00fchlt sich nackt, sp\u00fcrt das Gewicht dessen, was er getan hat. Und doch gibt Gott nicht auf: Wenn in jenem Moment mit der S\u00fcnde die Verbannung aus Gottes N\u00e4he beginnt, gibt es bereits die Verhei\u00dfung der R\u00fcckkehr, die M\u00f6glichkeit, zu ihm zur\u00fcckzukehren. Gott fragt sofort: \u201eAdam, wo bist du?\u201c, er sucht ihn. Jesus hat sich f\u00fcr uns ent\u00e4u\u00dfert, hat die Schande Adams, die Nacktheit seiner S\u00fcnde auf sich geladen, um unsere S\u00fcnde reinzuwaschen: Durch seine Wunden sind wir geheilt. Erinnert euch an die Worte des heiligen Paulus: Welcher Sache soll ich mich r\u00fchmen, wenn nicht meiner Schwachheit, meiner Armseligkeit? Gerade indem ich meine S\u00fcnde empfinde, indem ich meine S\u00fcnde anschaue, kann ich die Barmherzigkeit Gottes, seine Liebe sehen und ihr begegnen und zu ihm gehen, um die Vergebung zu empfangen.<br \/>\nIn meinem pers\u00f6nlichen Leben habe ich viele Male das barmherzige Antlitz Gottes, seine Geduld gesehen. Bei vielen Menschen habe ich auch den Mut beobachtet, in die Wunden Jesu hineinzufassen und ihm zu sagen: Herr, da bin ich, nimm meine Armut an, verbirg meine S\u00fcnde in deinen Wunden, wasche sie rein mit deinem Blut. Und ich habe immer gesehen, dass Gott es getan hat, dass er aufgenommen, getr\u00f6stet, gewaschen, geliebt hat.<br \/>\nLiebe Br\u00fcder und Schwestern, lassen wir uns von der Barmherzigkeit Gottes einh\u00fcllen; vertrauen wir auf seine Geduld, die uns immer Zeit l\u00e4sst; haben wir den Mut, in sein Haus zur\u00fcckzukehren, in den Wunden seiner Liebe zu wohnen und uns von ihm lieben zu lassen, seiner Barmherzigkeit in den Sakramenten zu begegnen. Wir werden seine so sch\u00f6ne Z\u00e4rtlichkeit sp\u00fcren, wir werden seine Umarmung sp\u00fcren und auch selber f\u00e4higer sein zu Barmherzigkeit, Geduld, Vergebung und Liebe.<\/p>\n<h3>Weitere Hinweise und Quellen<\/h3>\n<ul>\n<li>Radio Vatikan (Volltext): <a title=\"Christine Seuss, Radio Vatikan, Artikel 680683\" href=\"http:\/\/de.radiovaticana.va\/news\/2013\/04\/08\/die_predigt_zur_inbesitznahme_der_lateranbasilika_im_volltext\/ted-680683\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Christine Seuss, Radio Vatikan, Artikel 680683<\/a><\/li>\n<li><span style=\"color: #663300;\">Libreria Editrice Vaticana: <\/span><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/content\/francesco\/de\/homilies\/2013\/documents\/papa-francesco_20130407_omelia-possesso-cattedra-laterano.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Predigt von Papst Franziskus anl\u00e4sslich der feierlichen Inbesitznahme der Kathedra des Bischofs von Rom<\/a> <span style=\"color: #663300;\">vom 7. April 2013<\/span><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt von Papst Franziskus bei der Inbesitznahme der Lateranbasilika Die Predigt des Heiligen Vaters, Papst Franziskus, wurde\u00a0am Zweiten Sonntag der Osterzeit (Sonntag der G\u00f6ttlichen Barmherzigkeit) in der Lateranbasilika gehalten und wurde von Radio Vatikan dokumentiert (siehe Quellenangabe): Voll Freude feiere ich zum ersten Mal die Eucharistie in dieser Lateranbasilika, der Kathedrale des Bischofs von Rom. &hellip; <a href=\"https:\/\/website.ifit.li\/?p=2205\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Der barmherzige und z\u00e4rtliche Gott wartet gerade auf dich, er verlangt von dir nur den Mut, zu ihm zu gehen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[450,285,451],"tags":[246,129,457,207,390,187,280,201,31,388,58,167],"class_list":["post-2205","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-katholische-kirche","category-lehramt","category-liturgie","tag-auferstehung-jesu","tag-barmherzigkeit","tag-barmherzigkeitssonntag","tag-eucharistie","tag-geduld","tag-glauben","tag-gott-sohn-jesus-christus","tag-hoffnung","tag-liebe","tag-mut","tag-papst-franziskus","tag-suende"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/website.ifit.li\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2205","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/website.ifit.li\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/website.ifit.li\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/website.ifit.li\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/website.ifit.li\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2205"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/website.ifit.li\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2205\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39074,"href":"https:\/\/website.ifit.li\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2205\/revisions\/39074"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/website.ifit.li\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2205"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/website.ifit.li\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2205"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/website.ifit.li\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2205"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}