{"id":2017,"date":"2013-03-24T19:39:27","date_gmt":"2013-03-24T18:39:27","guid":{"rendered":"http:\/\/ifit.ch\/?p=2017"},"modified":"2021-06-18T16:27:45","modified_gmt":"2021-06-18T14:27:45","slug":"maria-lehrt-uns-die-freude-der-begegnung-mit-christus-die-liebe-mit-der-wir-unter-dem-kreuz-auf-ihn-schauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/website.ifit.li\/?p=2017","title":{"rendered":"Maria lehrt uns die Freude der Begegnung mit Christus, die Liebe, mit der wir unter dem Kreuz auf ihn schauen"},"content":{"rendered":"<h2>Die Predigt von Papst Franziskus am Palmsonntag: Freude, Kreuz, Jugend<\/h2>\n<p>Die Predigt von Papst Franziskus am Palmsonntag ist eine von Radio Vatikan dokumentierte Arbeits\u00fcbersetzung. Sie umfasst drei Kapitel, wovon das erste \u00fcber die Freude in Christus berichtet, das zweite \u00fcber das Kreuz, wo Jesus Christus das ganze Gewicht des B\u00f6sen sp\u00fcrt und wie er es schliesslich mit der Liebe Gottes zu \u00fcberwinden vermag, besiegt! Im dritten Teil wendet sich Papst Franziskus an die Jugend, die sich dieses Jahr im Juli mit dem neuen Papst in Rio trifft. Die Jungen m\u00fcssten der Welt sagen, dass es gut ist, Jesus Christus zu folgen, mit ihm zu gehen, seine Botschaft sei gut.<!--more--><\/p>\n<h2>1. Freude<\/h2>\n<p>Jesus zieht in Jerusalem ein. Die Menge der J\u00fcnger begleitet ihn in Feststimmung, die Kleider sind vor ihm ausgebreitet, man spricht von den Wundertaten, die er vollbracht hat, ein Lobruf ert\u00f6nt: \u201eGesegnet sei der K\u00f6nig, der kommt im Namen des Herrn. Im Himmel Friede und Herrlichkeit in der H\u00f6he!\u201c (<a title=\"Lukas 19,38\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/Lukas19.38\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lukas 19,38<\/a>). Menschenmenge, Fest, Lobpreis, Frieden \u2013 ein Klima der Freude liegt in der Luft. Jesus hat in den Herzen viele Hoffnungen geweckt, vor allem bei den bescheidenen, einfachen, armen, vergessenen Menschen, bei denen, die in den Augen der Welt nicht z\u00e4hlen. Er war imstande, das menschliche Elend nachzuempfinden, hat das Gesicht der Barmherzigkeit Gottes gezeigt, hat sich niedergebeugt, um Leib und Seele zu heilen. Das ist Jesus. Das ist sein Herz, das uns alle ansieht, das unsere Krankheiten und unsere S\u00fcnden sieht. Die Liebe Gottes ist gro\u00df. Und so zieht er in Jerusalem ein, mit seiner gro\u00dfen Liebe, die uns alle betrifft. Es ist eine sch\u00f6ne Szene: voller Licht &#8211; das Licht der Liebe Gottes, seines Herzens &#8211; , voller Freude, Feststimmung.<br \/>\nZu Beginn der Messe haben auch wir es wiederholt. Wir haben unsere Palmen geschwenkt, unsere Olivenzweige, und gesungen: \u201eGepriesen, der kommt im Namen des Herrn, der K\u00f6nig von Israel\u201c (Antiphon); auch wir haben Jesus empfangen; auch wir haben die Freude zum Ausdruck gebracht, ihn zu begleiten, ihn nahe zu wissen, in uns und unter uns gegenw\u00e4rtig als ein Freund, als ein Bruder, auch als K\u00f6nig, das hei\u00dft als leuchtender Bezugspunkt unseres Lebens. Jesus ist Gott, aber er ist herabgekommen, um den Weg mit uns gemeinsam zu gehen. Er ist unser Freund, unser Bruder. Hier erleuchtet er unseren Weg. Und so haben wir ihn heute aufgenommen. Und das ist das erste Wort, das ich Euch sagen will: Freude! Seid niemals traurige Menschen: ein Christ darf das niemals sein! Lasst euch niemals von Mutlosigkeit \u00fcberw\u00e4ltigen! Unsere Freude entspringt nicht aus dem Besitzen vieler Dinge, sondern daraus, einer Person begegnet zu sein: Jesus, der mitten unter uns ist; sie entspringt aus dem Wissen, dass wir mit ihm niemals einsam sind, selbst in schwierigen Momenten nicht, auch dann nicht, wenn der Lebensweg auf Probleme und Hindernisse st\u00f6\u00dft, die un\u00fcberwindlich scheinen, und davon gibt es viele! Und in diesem Moment kommt der Feind, der Teufel, sehr oft kommt er verkleidet als Engel und heimt\u00fcckisch sagt er uns sein Wort. H\u00f6rt nicht auf ihn! Folgen wir Jesus! Wir begleiten, wir folgen Jesus, aber vor allem wissen wir, dass er uns begleitet und uns auf seine Schultern l\u00e4dt: darin liegt unsere Freude, die Hoffnung, die wir in diese unsere Welt tragen m\u00fcssen. Bringen wir allen die Freude des Glaubens! Und, bitte: Lasst Euch die Hoffnung nicht nehmen! Lasst Euch die Hoffnung nicht nehmen! Die Hoffnung, die uns Jesus gibt.<br \/>\n2. Kreuz<br \/>\nDas zweite Wort: Warum zieht Jesus in Jerusalem ein, oder vielleicht besser: Wie zieht Jesus in Jerusalem ein? Die Menschenmenge bejubelt ihn als K\u00f6nig. Und er widersetzt sich nicht, er bringt sie nicht zum Schweigen (vgl. <a title=\"Lukas 19,39-40\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/Lukas19.39-40\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lukas 19,39-40<\/a>). Doch was f\u00fcr eine Art K\u00f6nig ist Jesus? Er reitet auf einem Fohlen, hat keinen Hof, der ihm folgt, ist nicht von einem Heer als Symbol der Macht umgeben. Die ihn empfangen, sind niedrige, einfache Leute, die den Sinn daf\u00fcr haben, in Jesus etwas mehr zu erkennen, sie haben das Gesp\u00fcr des Glaubens, das sagt: \u201aDas ist Christus, der Retter.\u2019 Jesus zieht nicht in die Heilige Stadt ein, um die Ehren zu empfangen, die den irdischen K\u00f6nigen, den Machthabern, den Herrschern vorbehalten sind; er zieht ein, um gegei\u00dfelt, beschimpft und geschm\u00e4ht zu werden, wie Jesaja in der ersten Lesung ank\u00fcndigt (vgl. <a title=\"Jesaja 50,6\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/Jesaja50.6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Jesaja 50,6<\/a>); er zieht ein, um eine Dornenkrone, einen Stock und einen Purpurmantel zu erhalten, sein K\u00f6nigtum wird Gegenstand des Spottes sein; er zieht ein, um mit einem Balken beladen zum Kalvarienberg hinaufzugehen. Und da haben wir das zweite Wort: Kreuz. Jesus zieht nach Jerusalem ein, um am Kreuz zu sterben. Und genau hier erstrahlt sein K\u00f6nigsein im Sinne Gottes: Sein K\u00f6nigsthron ist das Holz des Kreuzes! Ich denke an das, was Benedikt XVI. den Kardin\u00e4len sagte: \u201eIhr seid Prinzen von einem gekreuzigten K\u00f6nig- Das ist der Thron Jesu.\u201c Jesus nimmt das auf sich&#8230; Warum das Kreuz? Weil Jesus das B\u00f6se aufnimmt, den Schmutz, die S\u00fcnde der Welt \u2013 auch unsere S\u00fcnde, die S\u00fcnden von uns allen &#8211; und es w\u00e4scht, w\u00e4scht mit seinem Blut, mit der Barmherzigkeit, mit der Liebe Gottes. Schauen wir uns um: Wie viele Wunden schl\u00e4gt das B\u00f6se der Menschheit! Kriege, Gewalttaten, Wirtschaftskonflikte, die die Schw\u00e4cheren treffen; Gewinnsucht \u2013 und dabei kann doch keiner das Geld mitnehmen, er muss es da lassen. Meine Oma sagte zu uns Kindern: \u201aDas letzte Hemd hat keine Taschen\u2019. Liebe zum Geld, Machtstreben, Korruption Spaltungen, das sind Verbrechen gegen das menschliche Leben und gegen die Sch\u00f6pfung! Und unsere pers\u00f6nlichen S\u00fcnden \u2013 jeder von uns wei\u00df das und jeder kennt sie-: der Mangel an Liebe und Achtung gegen\u00fcber Gott, gegen\u00fcber dem N\u00e4chsten und gegen\u00fcber der gesamten Sch\u00f6pfung. Am Kreuz sp\u00fcrt Jesus das ganze Gewicht des B\u00f6sen, und mit der Kraft der Liebe Gottes \u00fcberwindet er es, besiegt es in seiner Auferstehung. Das ist das Gute, das Jesus uns allen tut auf seinem Thron des Kreuzes. Das mit Liebe angenommene Kreuz Christi f\u00fchrt nicht in die Traurigkeit, sondern zur Freude! Zur Freude, gerettet zu sein und ein bisschen das zu tun, was er am Tag seines Todes getan hat.<\/p>\n<h2>3. Jugend<\/h2>\n<p>Heute sind auf diesem Platz sehr viele junge Menschen: Seit 28 Jahren ist der Palmsonntag der Tag der Jugend! Und da haben wir das dritte Wort: Jugendliche! Liebe junge Freunde, ich habe Euch gesehen bei der Prozession, wie ihr eingezogen seid, stelle mir vor, wir ihr in Jesu Umgebung feiert, indem ihr die Olivenzweige schwenkt; ich stelle mir vor, wie ihr seinen Namen ruft und eure Freude, bei ihm zu sein, zum Ausdruck bringt! Ihr spielt eine wichtige Rolle beim Fest des Glaubens! Ihr bringt uns die Freude des Glaubens und sagt uns, dass wir den Glauben mit einem jungen Herzen leben m\u00fcssen, immer, mit einem jungen Herzen, auch mit siebzig, achtzig Jahren! Ein junges Herz! Mit Christus wird das Herz niemals alt! Doch wir alle wissen \u2013 und ihr wisst es sehr wohl \u2013, dass der K\u00f6nig, dem wir folgen und der uns begleitet, ein ganz besonderer K\u00f6nig ist: ein K\u00f6nig, dessen Liebe bis zum Kreuz geht und der uns lehrt zu dienen, zu lieben. Und ihr sch\u00e4mt euch des Kreuzes nicht! Nein, Ihr bekennt euch zu ihm, denn ihr habt begriffen, dass in der Selbsthingabe die wahre Freude liegt, in der Selbsthingabe, darin, aus sich selbst herauszugehen, darin besteht die wahre Freude. Ihr habt begriffen, dass Gott mit der Liebe das B\u00f6se \u00fcberwunden hat. Ihr tragt das Pilgerkreuz durch alle Kontinente, auf den Stra\u00dfen der Welt! Ihr tragt es, indem ihr der Einladung Jesu folgt: \u201eGeht und macht alle V\u00f6lker zu meinen J\u00fcngern\u201c (<a title=\"Matth\u00e4us 28,19\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/Matth\u00e4us28\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Matth\u00e4us 28,19<\/a>); das ist auch das Motto des diesj\u00e4hrigen Weltjugendtags. Ihr tragt es, um allen zu sagen, dass Jesus am Kreuz die Mauer der Feindschaft, die Menschen und V\u00f6lker voneinander trennt, niedergerissen und Vers\u00f6hnung und Frieden gestiftet hat. Liebe Freunde, auch ich mache mich von heute an mit euch auf den Weg, auf den Spuren des seligen Johannes Pauls II. und Benedikts XVI. Schon sind wir der n\u00e4chsten Etappe dieser gro\u00dfen Pilgerreise des Kreuzes Christi nahe. Mit Freude sehe ich dem kommenden Juli in Rio de Janeiro entgegen! Ich verabrede mich mit euch in dieser gro\u00dfen Stadt Brasiliens! Bereitet euch gut vor, vor allem in spirituellem Sinn in euren Gemeinschaften, damit dieses Treffen ein Zeichen des Glaubens f\u00fcr die ganze Welt wird. Die jungen Leute m\u00fcssen der Welt sagen: \u201aEs ist gut, Jesus zu folgen, es ist gut, mit Jesus zu gehen, die Botschaft Jesu ist gut, es ist gut, aus sich selbst herauszugehen, herauszugehen zu den Randgebieten der Welt und des Daseins um Jesus zu bringen!\u2019 Drei Worte: Freude, Kreuz, Jugend.<br \/>\nErbitten wir die F\u00fcrsprache der Jungfrau Maria. Sie lehrt uns die Freude der Begegnung mit Christus, die Liebe, mit der wir unter dem Kreuz auf ihn schauen m\u00fcssen, die Begeisterung des jungen Herzens, mit der wir ihm in dieser Karwoche und in unserem ganzen Leben folgen sollen. So sei es.<br \/>\nQuelle Radio Vatikan: <a title=\"STA, Radio Vatikan, Artikel 676378\" href=\"http:\/\/de.radiovaticana.va\/news\/2013\/03\/24\/palmsonntag:_die_predigt_von_papst_franziskus\/ted-676378\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">STA, Radio Vatikan, Artikel 676378<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Predigt von Papst Franziskus am Palmsonntag: Freude, Kreuz, Jugend Die Predigt von Papst Franziskus am Palmsonntag ist eine von Radio Vatikan dokumentierte Arbeits\u00fcbersetzung. 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