{"id":1955,"date":"2013-03-19T12:13:08","date_gmt":"2013-03-19T11:13:08","guid":{"rendered":"http:\/\/ifit.ch\/?p=1955"},"modified":"2021-06-18T16:27:46","modified_gmt":"2021-06-18T14:27:46","slug":"im-grunde-ist-alles-der-obhut-des-menschen-anvertraut-und-das-ist-eine-verantwortung-die-alle-betrifft-seid-huter-der-gaben-gottes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/website.ifit.li\/?p=1955","title":{"rendered":"Alles ist der Obhut des Menschen anvertraut, eine Verantwortung, die alle betrifft: Seid H\u00fcter der Gaben Gottes!"},"content":{"rendered":"<h1>Feierliche Amtseinf\u00fchrung von Papst Franziskus am St. Josephstag<\/h1>\n<p>Papst Franziskus feierte am Dienstagmorgen, 19. M\u00e4rz\u00a0den Gottesdienst zu seinem Amtsantritt. Mit der hl. Messe tritt der bisherige Kardinal von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio, offiziell das Papstamt an.\u00a0Vor Beginn der Feier unternahm Franziskus eine halbst\u00fcndige Rundfahrt im offenen Jeep \u00fcber den Petersplatz. Dort haben sich bei sonnigem Wetter Zehntausende Menschen versammelt. Sie begr\u00fc\u00dften das neue Kirchenoberhaupt mit Applaus. In der Menge waren zahlreiche Fahnen aus seinem Heimatland Argentinien und aus anderen lateinamerikanischen L\u00e4ndern zu sehen. Auch einige Bayernfahnen wehten. Einmal verlie\u00df Franziskus den von einem Dutzend Schweizergardisten und vatikanischen Gendarmen begleiteten Wagen, um einen schwerbehinderten Mann zu begr\u00fc\u00dfen. Sicherheitschef Domenico Giani hob im Verlauf der Fahrt mehrfach Kleinkinder \u00fcber die Absperrung, um sie vom Papst segnen zu lassen.\u00a0Vor der hl. Messe begab sich Papst Franziskus mit den zehn Oberh\u00e4uptern der katholischen Ostkirchen zum Petrusgrab im Petersdom, wo bereits der Fischerring und das Pallium &#8211; eine wei\u00dfe Wollstola mit roten Kreuzen &#8211; bereitliegen. <!--more-->Diese Zeichen seiner Amtsw\u00fcrde werden sp\u00e4ter von Diakonen in einer Prozession zum Altar vor der Basilika getragen und dort feierlich \u00fcberreicht.\u00a0132 Delegationen von Staaten und internationalen Organisationen hatten sich angesagt; 31 Staatsoberh\u00e4upter nehmen pers\u00f6nlich an der Feier teil, davon sechs gekr\u00f6nte H\u00e4upter. Unter den G\u00e4sten sind auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, US-Vizepr\u00e4sident Joe Biden und der Frankreichs Premierminister Jean-Marc Ayrault. Argentiniens Staatspr\u00e4sidentin Cristina Fernandez de Kirchner war bereits am Montag vom Papst zu einer privaten Begegnung empfangen worden. Vertreter von 33 christlichen Kirchen hatten sich angek\u00fcndigt, unter ihnen der Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I. Es ist das erste Mal seit der Kirchenspaltung, dass das Ehrenoberhaupt der Orthodoxie beim Antrittsgottesdienst eines r\u00f6mischen Papstes teilnimmt. Auch rund 150 Vertreter aus dem Bereich der \u00d6kumene sowie von Judentum und Islam erleben die Amtseinf\u00fchrung des 76-J\u00e4hrigen mit, ebenfalls zugegen sind Buddhisten, Sikhs und Jainisten.<\/p>\n<h2>Predigt von Papst Franziskus zu seiner Inauguration<\/h2>\n<p>Liebe Br\u00fcder und Schwestern!\u00a0Ich danke dem Herrn, dass ich diese heilige Messe zum feierlichen Beginn meines Petrusdienstes am Hochfest des heiligen Josef, des Br\u00e4utigams der Jungfrau Maria und Patrons der Weltkirche feiern kann: Es ist ein ganz bedeutungsreiches Zusammentreffen, und es ist auch der Namenstag meines verehrten Vorg\u00e4ngers \u2013 wir sind ihm nahe mit dem Gebet voller Liebe und Dankbarkeit.<br \/>\nHerzlich begr\u00fc\u00dfe ich meine Mitbr\u00fcder, die Kardin\u00e4le und Bisch\u00f6fe, die Priester, Diakone, Ordensleute und alle gl\u00e4ubigen Laien. Ich danke den Vertretern der anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften wie auch den Vertretern der j\u00fcdischen Gemeinde und anderer Religionsgemeinschaften f\u00fcr ihre Anwesenheit. Meinen herzlichen Gru\u00df richte ich an die Staats- und Regierungschefs, an die offiziellen Delegationen vieler L\u00e4nder der Welt und an das diplomatische Korps.<br \/>\nWir haben im Evangelium geh\u00f6rt, dass Josef \u201etat, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich\u201c (<a title=\"Matth\u00e4us 1,24\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/Matth%C3%A4us1.24\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Matth\u00e4us 1,24<\/a>). In diesen Worten ist schon die Aufgabe enthalten, die Gott dem Josef anvertraut, n\u00e4mlich Custos \u2013 H\u00fcter \u2013 zu sein. H\u00fcter von wem? Von Maria und Jesus; aber es ist eine Obhut, die sich dann auf die Kirche ausweitet: Der selige Johannes Paul II. hat hervorgehoben, dass \u201eder hl. Josef so, wie er f\u00fcr Maria liebevoll Sorge trug und sich voll Freude und Eifer der Erziehung Jesu Christi widmete, seinen mystischen Leib, die Kirche, deren Gestalt und Vorbild die heilige Jungfrau ist, h\u00fctet und besch\u00fctzt\u201c (<a title=\"Apostolisches Schreiben Redemptoris Custos\" href=\"http:\/\/www.vatican.va\/holy_father\/john_paul_ii\/apost_exhortations\/documents\/hf_jp-ii_exh_15081989_redemptoris-custos_ge.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Apostolisches Schreiben Redemptoris Custos<\/a>, 1).<br \/>\nWie f\u00fchrt Josef diese H\u00fcter-T\u00e4tigkeit aus? R\u00fccksichtsvoll, dem\u00fctig, im Stillen, aber best\u00e4ndig gegenw\u00e4rtig und in absoluter Treue, auch dann, wenn er nicht versteht. Von der Heimholung Marias bis zur Episode des zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Jesus im Tempel von Jerusalem begleitet er f\u00fcrsorglich und liebevoll jeden Moment. Er steht Maria, seiner Braut, in den unbeschwerten wie in den schwierigen Momenten des Lebens zur Seite, auf der Reise nach Bethlehem zur Volksz\u00e4hlung und in den bangen und frohen Stunden der Geburt; im dramatischen Moment der Flucht nach \u00c4gypten und bei der sorgenvollen Suche des Sohnes, der im Tempel geblieben war; und dann im Alltag des Hauses in Nazaret, in der Werkstatt, wo er Jesus das Handwerk gelehrt hat.<br \/>\nWie lebt Josef seine Berufung als H\u00fcter von Maria, Jesus und der Kirche? In der st\u00e4ndigen Aufmerksamkeit gegen\u00fcber Gott, offen f\u00fcr dessen Zeichen, verf\u00fcgbar f\u00fcr dessen Plan, dem er den eigenen unterordnet. Es ist das, was Gott von David verlangt, wie wir in der ersten Lesung [siehe <a title=\"2 Samuel 7,4-16\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/2.Samuel7.4-16\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2 Samuel 7,4-16<\/a>] geh\u00f6rt haben: Gott will nicht ein vom Menschen gebautes Haus, sondern er w\u00fcnscht sich die Treue zu seinem Wort, zu seinem Plan. Und Gott selbst ist es dann, der das Haus baut, aber aus lebendigen, von seinem Geist gekennzeichneten Steinen. Und Josef ist \u201eH\u00fcter\u201c, weil er auf Gott zu h\u00f6ren versteht, sich von seinem Willen leiten l\u00e4sst. Und gerade deshalb ist er noch einf\u00fchlsamer f\u00fcr die ihm anvertrauten Menschen, wei\u00df mit Realismus die Ereignisse zu deuten, ist aufmerksam auf seine Umgebung und versteht die kl\u00fcgsten Entscheidungen zu treffen. An ihm sehen wir, liebe Freunde, wie man auf den Ruf Gottes antwortet: verf\u00fcgbar und unverz\u00fcglich; aber wir sehen auch, welches die Mitte der christlichen Berufung ist: Christus! H\u00fcten wir Christus in unserem Leben, um die anderen zu beh\u00fcten, um die Sch\u00f6pfung zu bewahren!<br \/>\nDie Berufung zum H\u00fcten geht jedoch nicht nur uns Christen an; sie hat eine Dimension, die vorausgeht und die einfach menschlich ist, die alle betrifft. Sie besteht darin, die gesamte Sch\u00f6pfung, die Sch\u00f6nheit der Sch\u00f6pfung zu bewahren, wie uns im Buch Genesis gesagt wird und wie es uns der heilige Franziskus von Assisi gezeigt hat: Sie besteht darin, Achtung zu haben vor jedem Gesch\u00f6pf Gottes und vor der Umwelt, in der wir leben. Die Menschen zu h\u00fcten, sich um alle zu k\u00fcmmern, um jeden Einzelnen, mit Liebe, besonders um die Kinder, die alten Menschen, um die, welche schw\u00e4cher sind und oft in unserem Herzen an den Rand gedr\u00e4ngt werden. Sie besteht darin, in der Familie aufeinander zu achten: Die Eheleute beh\u00fcten sich gegenseitig, als Eltern k\u00fcmmern sie sich dann um die Kinder, und mit der Zeit werden auch die Kinder zu H\u00fctern ihrer Eltern. Sie besteht darin, die Freundschaften in Aufrichtigkeit zu leben; sie sind ein Einander-Beh\u00fcten in Vertrautheit, gegenseitiger Achtung und im Guten. <strong>Im Grunde ist alles der Obhut des Menschen anvertraut, und das ist eine Verantwortung, die alle betrifft. Seid H\u00fcter der Gaben Gottes!<\/strong>\u00a0Und wenn der Mensch dieser Verantwortung nicht nachkommt, wenn wir uns nicht um die Sch\u00f6pfung und um die Mitmenschen k\u00fcmmern, dann gewinnt die Zerst\u00f6rung Raum, und das Herz verdorrt. In jeder Epoche der Geschichte gibt es leider solche \u201eHerodes\u201c, die Pl\u00e4ne des Todes schmieden, das Gesicht des Menschen zerst\u00f6ren und entstellen.<br \/>\nAlle Verantwortungstr\u00e4ger auf wirtschaftlichem, politischem und sozialem Gebiet, alle M\u00e4nner und Frauen guten Willens m\u00f6chte ich herzlich bitten: Lasst uns \u201eH\u00fcter\u201c der Sch\u00f6pfung, des in die Natur hineingelegten Planes Gottes sein, H\u00fcter des anderen, der Umwelt; lassen wir nicht zu, dass Zeichen der Zerst\u00f6rung und des Todes den Weg dieser unserer Welt begleiten! Doch um zu \u201ebeh\u00fcten\u201c, m\u00fcssen wir auch auf uns selber Acht geben! Erinnern wir uns daran, dass Hass, Neid und Hochmut das Leben verunreinigen! H\u00fcten bedeutet also, \u00fcber unsere Gef\u00fchle, \u00fcber unser Herz zu wachen, denn von dort gehen unsere guten und b\u00f6sen Absichten aus: die, welche aufbauen, und die, welche zerst\u00f6ren! Wir d\u00fcrfen keine Angst haben vor der G\u00fcte, ja, nicht einmal vor der Z\u00e4rtlichkeit!<br \/>\nUnd hier f\u00fcge ich noch eine letzte Anmerkung hinzu: Das-sich-K\u00fcmmern, das H\u00fcten verlangt G\u00fcte, es verlangt, mit Z\u00e4rtlichkeit gelebt zu werden. In den Evangelien erscheint Josef als ein starker, mutiger, arbeitsamer Mann, aber in seinem Innern zeigt sich eine gro\u00dfe Z\u00e4rtlichkeit, die nicht etwa die Tugend des Schwachen ist, nein, im Gegenteil: Sie deutet auf eine Seelenst\u00e4rke hin und auf die F\u00e4higkeit zu Aufmerksamkeit, zu Mitleid, zu wahrer \u00d6ffnung f\u00fcr den anderen, zu Liebe. Wir d\u00fcrfen uns nicht f\u00fcrchten vor G\u00fcte, vor Z\u00e4rtlichkeit!<br \/>\nHeute feiern wir zusammen mit dem Fest des heiligen Josef die Amtseinf\u00fchrung des neuen Bischofs von Rom, des Nachfolgers Petri \u2013 ein Amt, das auch Macht beinhaltet. Gewiss, Jesus Christus hat Petrus Macht verliehen, aber um was f\u00fcr eine Macht handelt es sich? Auf die dreifache Frage Jesu an Petrus \u00fcber die Liebe folgt die dreifache Aufforderung:<strong> Weide meine L\u00e4mmer, weide meine Schafe.<\/strong> Vergessen wir nie, dass die wahre Macht der Dienst ist und dass auch der Papst, um seine Macht auszu\u00fcben, immer mehr in jenen Dienst eintreten muss, der seinen leuchtenden H\u00f6hepunkt am Kreuz hat; dass er auf den dem\u00fctigen, konkreten, von Glauben erf\u00fcllten Dienst des heiligen Josef schauen und wie er die Arme ausbreiten muss, um das ganze Volk Gottes zu h\u00fcten und mit Liebe und Z\u00e4rtlichkeit die gesamte Menschheit anzunehmen, besonders die \u00c4rmsten, die Schw\u00e4chsten, die Geringsten, diejenigen, die Matth\u00e4us im Letzten Gericht \u00fcber die Liebe beschreibt: die Hungernden, die Durstigen, die Fremden, die Nackten, die Kranken, die Gefangenen (vgl. <a title=\"Matth\u00e4us 25, 31-46\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/Matth%C3%A4us25.31-46\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Matth\u00e4us 25, 31-46<\/a>). Nur wer mit Liebe dient, wei\u00df zu beh\u00fcten!<br \/>\nIn der zweiten Lesung spricht der heilige Paulus von Abraham, der \u201egegen alle Hoffnung \u2026 voll Hoffnung geglaubt\u201c hat (vgl. <a title=\"R\u00f6mer 4,18\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/R%C3%B6mer4.18\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">R\u00f6mer 4,18<\/a>). Gegen alle Hoffnung voll Hoffnung! Auch heute, angesichts so vieler Wegstrecken mit grauem Himmel, haben wir es n\u00f6tig, das Licht der Hoffnung zu sehen, selber Hoffnung zu geben. Die Sch\u00f6pfung zu bewahren, jeden Mann und jede Frau zu beh\u00fcten mit einem Blick voller Z\u00e4rtlichkeit und Liebe, bedeutet, den Horizont der Hoffnung zu \u00f6ffnen, bedeutet, all die Wolken aufzurei\u00dfen f\u00fcr einen Lichtstrahl, bedeutet, die W\u00e4rme der Hoffnung zu bringen! Und f\u00fcr den Glaubenden, f\u00fcr uns Christen \u2013 wie schon f\u00fcr Abraham und f\u00fcr den heiligen Josef \u2013 hat die Hoffnung, die wir bringen, den Horizont Gottes, der uns in Christus aufgetan ist; ist die Hoffnung auf den Felsen gegr\u00fcndet, der Gott ist.<br \/>\nJesus mit Maria zu beh\u00fcten, die gesamte Sch\u00f6pfung zu beh\u00fcten, jeden Menschen zu beh\u00fcten, besonders den \u00c4rmsten, uns selber zu beh\u00fcten: das ist ein Dienst, den zu erf\u00fcllen der Bischof von Rom berufen ist, zu dem wir aber alle berufen sind, um den Stern der Hoffnung leuchten zu lassen: H\u00fcten wir mit Liebe, was Gott uns geschenkt hat! Ich bitte um die F\u00fcrsprache der Jungfrau Maria, des heiligen Josef, der heiligen Petrus und Paulus, des heiligen Franziskus, dass der <strong>Heilige Geist<\/strong> meinen Dienst begleite, und zu euch allen sage ich: Betet f\u00fcr mich! Amen.<br \/>\nQuellen:<\/p>\n<ul>\n<li>Originaltext: <a title=\"Die Predigt von Papst Franziskus, Radio Vatikan, Artikel 674706\" href=\"http:\/\/de.radiovaticana.va\/news\/2013\/03\/19\/die_predigt_des_papstes\/ted-674706\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die Predigt von Papst Franziskus, Radio Vatikan, Artikel 674706<\/a><\/li>\n<li>Zusammenfassung: <a title=\"STA\/PR, Radio Vatikan, Artikel 674772\" href=\"http:\/\/de.radiovaticana.va\/news\/2013\/03\/19\/franziskus:_\u201eseid_h\u00fcter_der_gaben_gottes\u201c\/ted-674772\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">STA\/PR, Radio Vatikan, Artikel 674772<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Feierliche Amtseinf\u00fchrung von Papst Franziskus am St. Josephstag Papst Franziskus feierte am Dienstagmorgen, 19. M\u00e4rz\u00a0den Gottesdienst zu seinem Amtsantritt. Mit der hl. 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