{"id":1899,"date":"2013-03-16T23:21:17","date_gmt":"2013-03-16T22:21:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ifittest.ch\/?p=1899"},"modified":"2021-06-18T16:27:46","modified_gmt":"2021-06-18T14:27:46","slug":"1899","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/website.ifit.li\/?p=1899","title":{"rendered":"Wir brauchen die Ber\u00fchrung mit dem auferstandenen Christus, die durch den Tod hindurch uns tr\u00e4gt"},"content":{"rendered":"<h2>Exerzitien zur Fastenzeit Teil IX mit Benedikt XVI. aus\u00a0acht Jahren Pontifikat<\/h2>\n<p><img data-opt-id=2035738346  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6365\" src=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Emer.-Papst-Benedikt-XVI.-auf-der-Stufe-Petri.png\" alt=\"Bild: berlinertageszeitung.de\" width=\"262\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:715\/h:538\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Emer.-Papst-Benedikt-XVI.-auf-der-Stufe-Petri.png 715w, https:\/\/ml2mintiuscj.i.optimole.com\/w:300\/h:226\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Emer.-Papst-Benedikt-XVI.-auf-der-Stufe-Petri.png 300w\" sizes=\"(max-width: 262px) 100vw, 262px\" \/>Laudetur Jesus Christus! Hier ist Radio Vatikan. Radioexerzitien in der Fastenzeit. Willkommen zu unserer Sendung, ich bin P. Bernd Hagenkord. Alles auf Jesus setzen, das soll der Fokus dieser Radioexerzitienfolge sein. Das bedeutet Vertrauen und Zuversicht, aber auch einen Blick auf das Kreuz, das sich in diesen vor\u00f6sterlichen Tagen n\u00e4hert. Wie h\u00f6ren wieder Gedanken von Papst Benedikt XVI. H\u00f6ren Sie nun die neunte Folge der Radioexerzitien.<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-1899-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2013-03-16-Radioexerzitien-in-der-Fastenzeit-Teil-IX.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2013-03-16-Radioexerzitien-in-der-Fastenzeit-Teil-IX.mp3\">https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2013-03-16-Radioexerzitien-in-der-Fastenzeit-Teil-IX.mp3<\/a><\/audio>\n<p>Wer auf den Herrn vertraut, steht fest wie der Zionsberg, der niemals wankt, der ewig bleibt. Wie Berge Jerusalem rings umgeben, so ist der Herr um sein Volk von nun an auf ewig. Das Zepter des Frevlers soll nicht auf dem Erbland der Gerechten lasten, damit die Hand der Gerechten nicht nach Unrecht greift. Herr, tu Gutes den Guten, dem Menschen mit redlichem Herzen. Doch wer auf krumme Wege abbiegt, den jage, Herr, samt den Frevlern davon. Frieden \u00fcber Israel.<\/p>\n<p><!--more-->[2:06] Dieser <a title=\"Psalm 125\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/Psalm125\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Psalm 125<\/a> f\u00fchrt uns in den anschaulichen Bildern der Berge und Felsen die sch\u00fctzende Treue Gottes vor Augen. Der gl\u00e4ubige Mensch kann stets auf Gottes Zusage bauen und weiss sich in seiner Liebe geborgen. In dieser Gewissheit wendet er sich an den Herrn, mit der vertrauensvollen Bitte um das unsch\u00e4tzbare Geschenk des Friedens. Auf ihrem Weg durch die Zeit teilen die Christen die N\u00f6te und \u00c4ngste aller Menschen und sind denselben Bedrohungen ausgesetzt. Nicht selten werden wir auch wegen unserer \u00dcberzeugungen bel\u00e4chelt und stossen auf das Unverst\u00e4ndnis der Welt. Doch mit Paulus, Augustinus und vielen anderen Glaubenszeugen wissen wir, dass Christus unser Friede ist. Wer auf seinen Wegen geht, wird Gottes G\u00fcte erfahren und kann aus der Kraft des Glaubens auch anderen Geborgenheit und Zuversicht schenken.<\/p>\n<p>[3:37] Christus ist unser Frieden, auf ihn bauen wir Christen unser Leben. Zuversicht und Geborgenheit, oder in den Worten des Neuen Testamentes: Glaube, Liebe und Hoffnung, kommen von IHM her. Ganz und alles auf Jesus setzen, das soll der Fokus dieser neunten Folge der Radioexerzitien sein. Aber in diesen Tagen kommt auch Ostern in den Blick und damit das Kreuz. Und auch das ist etwas, was untrennbar mit dem Bauen auf Jesus zu tun hat. Dazu wollen wir Papst Benedikt XVI. in dieser Sendung h\u00f6ren. Der Anspruch Jesu kann uns hart vorkommen.<\/p>\n<p>[4:41] Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufgekommen waren, um anzubeten auf dem Fest. Die traten zu Philippus, der von Betsaida aus Galil\u00e4a war, und baten ihn und sprachen: &#171;Herr, wir wollten Jesus gerne sehen.&#187; Philippus kommt und sagt es Andreas und Philippus und Andreas sagen es Jesus weiter. Jesus aber antwortete ihnen und sprach: &#171;Die Zeit ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde f\u00e4llt und erstirbt, bleibt es allein. Wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.&#187; [<a title=\"Johannes 12,20-24\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/Johannes12.20-24\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Johannes 12,20-24<\/a>]<\/p>\n<p>[5:44] Johannes erz\u00e4hlt uns, dass Jesus nach Jerusalem hinaufgestiegen war, um das Pascha zu feiern, und sagt dann, es waren auch einige Griechen da, die gekommen waren, um beim Fest anzubeten. Und der Evangelist erz\u00e4hlt uns desweitern, dass diese Menschen von Jesus h\u00f6ren, zu Philippus, dem Apostel aus dem halb Griechisch sprechenden Betsaida, kommen und ihm sagen: &#171;Wir m\u00f6chten Jesus sehen.&#187; Ihre Sehnsucht Gott zu erkennen, dr\u00e4ngt sie dazu, Jesus sehen zu wollen und von ihm her Gott n\u00e4her kennen zu lernen. &#171;Wir m\u00f6chten Jesus sehen&#187;, ein Wort, das auch uns ber\u00fchrt, denn wir alle m\u00f6chten immer mehr wirklich sehen und erkennen. Ich denke, diese Griechen gehen uns in doppelter Weise an. Auf der einen Seite ist ihre Situation auch die unsere, auch wir sind Pilgernde mit der Frage nach Gott, auf der Suche nach Gott. Auch wir m\u00f6chten Jesus n\u00e4her kennen lernen, ihn wirklich sehen. Aber zugleich gilt, dass wir, wie Philippus und Andreas, Freunde Jesu sein sollen, die ihn kennen und die anderen den Weg zu ihm \u00f6ffnen k\u00f6nnen. Herr, hilf uns, Menschen unterwegs zu dir zu sein, Herr schenk uns, dass wir dich mehr sehen d\u00fcrfen, hilf uns, deine Freunde zu sein, die anderen Menschen die T\u00fcr zu die hin auftun.<\/p>\n<p>[7:56] &#171;Wer nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet und nicht auch alle Familienbindungen l\u00e4sst, kann mein J\u00fcnger nicht sein.&#187; Wir m\u00f6chten dagegen halten: &#171;Was sagst du denn da, Herr? Braucht die Welt nicht gerade die Familie? Braucht sie nicht die Liebe von Vater und Mutter, die Liebe zwischen Eltern und Kindern, die Liebe zwischen Mann und Frau? Brauchen wir nicht die Liebe zum Leben, die Freude am Leben, und brauchen wir nicht auch Menschen, die in die G\u00fcter dieser Welt investieren und die uns gegebene Erde aufbauen, so dass alle an deren Gaben teilhaben k\u00f6nnen? Ist uns denn nicht auch die Entwicklung der Erde und ihrer G\u00fcter aufgetragen? &#8211; Wenn wir dem Herrn genauer zuh\u00f6ren, und ihm vor allem zuh\u00f6ren im Ganzen, was er sagt, dann verstehen wir, dass Jesus nicht von allen Menschen das Gleiche verlangt. Jeder hat seinen eigenen Auftrag und die ihm zugedachte Weise der Nachfolge.<\/p>\n<p>[9:55] Der Kern dessen, was er meint, gilt f\u00fcr alle. Worum es letztlich geht, dr\u00fcckt er ein anderes Mal so aus [<a title=\"Lukas 9,24-25\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/EU\/Lukas9.24-25\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lukas 9,24-25<\/a>]: &#171;Wer sein Leben retten will, der wird es verlieren. Wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es retten. Was n\u00fctzt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber an seiner Seele Schaden leidet.&#187; Wer sein Leben nur haben, nur f\u00fcr sich selber nehmen will, der verliert es. Nur wer sich gibt, empf\u00e4ngt sein Leben. Anders gesagt: Nur der Liebende findet das Leben. Und Liebe verlangt immer das Weggehen aus sich selbst, verlangt immer, sich selber zu verlassen. Wer umschaut nach sich selber, den andern nur f\u00fcr sich haben will, der gerade verliert sich und den andern. Ohne dieses tiefste Sich-verlieren, gibt es kein Leben. <strong>Die rastlose Gier nach Leben, die die Menschen heute umtreibt, endet in der \u00d6de des verlorenen Lebens. Wer sein Leben um meinetwillen verliert, sagt der Herr. Ein letztes Loslassen unserer selbst, ist nur m\u00f6glich, wenn wir dabei am Ende nicht ins Leere fallen, sondern in die H\u00e4nde der ewigen Liebe hinein. Erst die Liebe Gottes, der sich selbst f\u00fcr uns und an uns verloren hat, erm\u00f6glicht auch uns, frei zu werden, los zu lassen und so das Leben wirklich zu finden.<\/strong><\/p>\n<p>[12:31] <strong>Noch viel mehr als wir Menschen Gott je suchen und ersehnen k\u00f6nnen, sind wir schon zuvor von ihm gesucht und ersehnt, ja gefunden und erl\u00f6st.<\/strong> Der Blick der Menschen aller Zeiten und V\u00f6lker, aller Philosophien, Religionen und Kulturen trifft zuletzt auf die weit ge\u00f6ffneten Augen der gekreuzigten und auferstandenen Sohnes Gottes, sein ge\u00f6ffnetes Herz ist die F\u00fclle der Liebe. Die Augen Christi sind der Blick des liebenden Gottes.<\/p>\n<p>[13:58] Auch f\u00fcr uns gilt, das wir eine Beziehung brauchen, die uns tr\u00e4gt, unserem Leben Richtung uns Inhalt gibt. Auch wir brauchen die Ber\u00fchrung mit dem Auferstandenen, die durch den Tod hindurch uns tr\u00e4gt. Wir brauchen diese Begegnung, die uns zusammenf\u00fchrt, die uns einen Raum der Freiheit schenkt, uns \u00fcber das Getriebe des Alltags hinausschauen l\u00e4sst, auf die sch\u00f6pferische Liebe Gottes, aus der wir kommen und zu der wir gehen.<\/p>\n<p>[15:56] Und damit endet auch diese neunte Folge der Radioexerzitien mit Texten, Ansprachen und Predigten von Papst Benedikt XVI. Ich bin P. Bernd Hagenkord und verabschiede mich von Ihnen, wo immer Sie uns zuh\u00f6ren. Hier ist Radio Vatikan. Laudetur Jesus Christus!<\/p>\n<h3>Weitere Hinweise und Quellen<\/h3>\n<ul>\n<li>Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht:\u00a0<a href=\"https:\/\/website.ifit.li\/?p=2298\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u><span style=\"color: #0066cc;\">Radioexerzitien f\u00fcr die Fastenzeit von und mit Benedikt XVI.<\/span><\/u><\/a><\/li>\n<li>Audio (MP3) mit Nachrichten: <a href=\"https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2013-03-16-Radioexerzitien-in-der-Fastenzeit-Teil-IX-Original.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2013-03-16 Radioexerzitien in der Fastenzeit Teil IX (Original)<\/a><\/li>\n<li>Audio (MP3) ohne Nachrichten: <a href=\"https:\/\/website.ifit.li\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2013-03-16-Radioexerzitien-in-der-Fastenzeit-Teil-IX.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2013-03-16 Radioexerzitien in der Fastenzeit Teil IX<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/w2.vatican.va\/content\/benedict-xvi\/de.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Homepage von Benedikt XVI.<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h4>Nachweis der Audioausschnitte f\u00fcr die 9. Folge der Radioexerzitien von Radio Vatikan am 16. M\u00e4rz 2013<\/h4>\n<ul>\n<li>Predigt in Heiligenkreuz am 9. Sept 2007<\/li>\n<li>Generalaudienz am 3. August 2005<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Exerzitien zur Fastenzeit Teil IX mit Benedikt XVI. aus\u00a0acht Jahren Pontifikat Laudetur Jesus Christus! Hier ist Radio Vatikan. Radioexerzitien in der Fastenzeit. Willkommen zu unserer Sendung, ich bin P. Bernd Hagenkord. Alles auf Jesus setzen, das soll der Fokus dieser Radioexerzitienfolge sein. 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